Patricia from Switzerland

 

 

Tagebuch des Jahres 2021 (1. Halbjahr Jänner - Juni):

 

 


 

 

 

Wie mag dieses Jahr ausfallen? Welche Herausforderungen erwarten uns? Welche Chancen und welche Ärgernisse? Die erwartete Freude zum 2021 hält sich zu Beginn des Jahres bei mir recht in Grenzen, denn das Corona-Virus dürfte wohl nicht so schnell aus den Schlagzeilen verschwinden, der Alltag dürfte weiterhin mit Einschränkungen angereichert sein, und beruflich steht ein regelrechter Marathon und Spagat bevor. Es scheint aus jetziger Sicht ein Jahr zu werden, in welchem es gilt, sich einerseits zu ducken, still zu funktionieren, um möglichst unbeschadet durchzukommen. Und andererseits möglichst jede Gelegenheit zur positiven Gestaltung des Alltags wahrzunehmen, um nicht seelisch zu verkümmern und den geschenkten neuen Lebenabschnitt bejahend auszukosten. Doch werden wir dieses Jahr noch mit Einschränkungen beginnen und später mit möglicherweise unliebsamen Veränderungen überstehen müssen. Kein Wunder, freut sich unsereins bereits wieder auf den Silvester und auf erhoffte Freiheiten im Folgejahr. Vorerst müssen wir aber auf die Zähne beissen - einen Winterschlaf oder sonst eine Umfahrungsmöglichkeit gibt's nicht.

Wichtig ist jedoch, dass wir alle gesund und fröhlich, sowie von den Widrigkeiten des Lebens möglichst verschont bleiben...




Erste drei Januar-Tage 2021:

Einmal mehr glitt ich schlafend ins neue Jahr und bestritt den Neujahrstagin der warmen Stube. Ich erinnere an das Sprichwort "Was du tust am ersten Tag, das du tust das ganze Jahr" und wieso ich mich zur Komplettreinigung des Badezimmers überwinden konnte, bedeutet hoffentlich nicht, dass das neue Jahr mit ständigem Putzen, Wischen und Staubsaugen begleitet wird.

Am Berchtoldstag waren die Läden wieder offen und so zig es Richi und mich zum Belcafé und dann zum Migros-City. Trotz Empfehlungen der Regierung, möglichst daheim zu bleiben, waren die Läden voll von gelangweilten Kaufsüchtigen. Gut ja, wir waren ja auch einkaufen. ;-) Am Nachmittag lockte mich nochmal Mutti zu Bratwürsten zu sich. Aber das war das letzte Mal für eine Weile, denn die zwei Kilo Mehrgewicht müssen nun innert kurzer Frist wieder abgebaut werden.

Und war ich froh, um den Sonntag, an dem ich nochmal daheim faulenzen konnte, wenn leider mit etwas Melancholie im Herzen. Die letzten Tage und Wochen waren derart getaktet und verplant, dass mir an diesem Tag die Einsamkeit grösser vorkam als sonst. Zum Rausgehen war es mir zu kalt, und als es am Nachmittag eindunkelte, verging mir grad ganz die Lust aus alles. Einzig positiv war, dass am Folgetag die Arbeitswoche (nein, das Arbeitsjahr) anfing. Etwas Ablenkung und Beschäftigung um nicht mehr an emotionale Unzulänglichkeiten zu denken.









Neujahrs-Suppe vom Scheffkoch

Genau mein Geschmack

Stephanstag: EInfacher Zmorge




Erstes Käffeli des Jahres
in netter Gesellschaft

Abends zu Mutti

Es gab Bratwürte vom Grill





Bratwurst mit Kartoffelsalat

Konstante Aussichten mit 0 Grad

Sonntag: Sendepause








Woche 01
, 04. - 10. Januar 2021:

Was für ein schwerer Ausstieg aus dem Bett an diesem Montag. Der Beginn des Arbeitsjahres. Fertig mit Ausruhen und Geniessen, nun anpacken und durchziehen der kommenden und erschaudernden Herausforderungen wie Firmenfusion, Systemumstellung und Reorganisation. Diese Themen werden einen voraussichtlich die nächsten Monate lang intensiv beschäftigen. Ja, Motivation klingt anders... Zum Glück war der erste Tag einer im Homeoffice, sodass ich noch etwas länger im wohlig warmen Bett liegen bleiben durfte. Am Dienstag musste ich dann früh raus. Einerseits wegen der Dienstags-Sitzung frühmorgens um 8 und dann war der Tag erst noch voll mit Terminen, Telefonaten und Tests. Lange Tage, kurze Nächte. Ganz anders als noch vor wenigen Tagen. Und am Abend war noch Spannung angesagt, als sich an der Wohnungstüre gegenüber die Stadtpolizei zu schaffen machte um in die Wohnung von Nachbarin Rita zu gelangen. So wurde das Wohnungsschloss aufgebohrt, aber die Nachbarin war nicht auffindbar. Und da wir uns nur ganz selten über den Weg laufen, konnte ich keine sachdienlichen Hinweise geben. Tagsdrauf kam Rita dann von einer auswärtigen Übernachtung zurück und wunderte sich natürlich, warum ihr Wohnungsschlüssel nicht mehr passte. Offenbar hatte eine übereifrig besorgte Bekannte die Polizei alarmiert, als sie Rita nicht gleich telefonisch erreichte. Die Kosten für's Ersatzschloss und den Schlosser wird wohl die Auftraggeberin berappen müssen. Gut war ich am Mittwoch ganztags daheim im warmen Homeoffice und konnte die ungewohnten Geschehnisse des Vorabend erläutern. Dafür verpasste ich dieses Jahr den sündigen Dreikönigskuchen zum Dreikönigstag. Meine Taille war im Gegensatz zum Gaumen jedoch froh darum. Der Donnerstag war dann nochmal ein langer Tag, da ich frühmorgens um 7 mit Meta zum Sprüngli-Kaffi im Stehen abgemacht hatte. Bis auf die Uhrzeit ein eigentlich schönes Ritual um in den Tag zu starten. Und es war wiederum ein vollgepackter Tag, jedoch blieb auch etwas Zeit für ein Jubiläums-Foto, da sich mein "Bühnenauftritt" heute zum zweiten Mal jährte. Ja, es sind schon ganze zwei(!) Jahre her, seit ich meine Arbeitskolleginnen und -kollegen verblüffte, überraschte und (den einen oder anderen) schockierte. Aber ich bin weiterhin sehr zufrieden mit dem Entscheid. Und so ging die Arbeitswoche schnell vorbei, und am Freitag entfloh ich spätnachmittags den Pendenzen im Homeoffice zum Kaffi mit Richi am Bellevue.

Über 14'000 Schritte konnten am Samstag gefeiert werden, nachdem ich endlich mal einige altgediente Elektroartikel beim E-Tram am Hardturm entsorgen durfte. Und ich war zugleich überrascht, als mich der im orangen Overall heranwinkende ERZ-Mitarbeiter mit "Hallo Patricia" begrüsste. Wieder jemand, der sich an mich erinnerte, obwohl ich letztmals im Spätsommer mit ihm am Bahnhof Tiefenbrunnen plauderte. Schön, wie sich so mancher an mich erinnerte. Dann ging es los mit dem langen Fussweg zum Schiffbau und von dort mit Mario via Helvetiaplatz und Selnau zum Seeufer auf ein Käffeli vom Belcafé, und via Universitätsquartier zum Limmatplatz. Dann mit Mario und Paul den Lebensmitteleinkauf erledigen und ab nach Hause an die Wärme. Die Temperaturen verharrten stetig um den Gefrierpunkt herum, sodass es daheim einfach am schönsten war.

Auch am Sonntag stiegen die Temperaturen nicht über 0 Grad und mit der starken Bise waren es sogar gefühlte -10 Grad! Darum faulenzte ich bis in den Nachmittag daheim herum und brauste am Abend mit dem geheizten Auto zum Flughafen, um dort die liebe Fatima abzuholen und nach Wiedikon zu fahren. Bei dieser Kälte ist jede Sekunde auf der Strasse oder an Haltestellen der Graus! Und das wollte ich ihr nicht zumuten.









Montag: Gemeinsames Kochen

Dessert

Dienstag: Wiedermal zur Arbeit




Schnitzel mit Teigwaren und Gemüse

OOTD

Hinterlassene Botschaft
an der Tür der Nachbarin




Mittwoch: Erster Schnee des Jahres

Homeoffice

Suppe zum Zmittag





Donnerstag: Frühes Treffen mit Meta

Käffeli zum stehen

Hier startete ich vor 2 Jahren




Es könnte angestossen werden

Freitag: Zmittag vom Bahnhofs-Beck

Zwei Eiweggli und ein Käffeli




Abends noch ein Spaziergang

"Mein" 2048 und ein Flexity

Eine edle Suppe zum Znacht




Samstag: Auf zum E-Tram

Elektrogrümpel zum entsorgen

Ich war nicht alleine




Auch hier gilt Maskentragpflicht

Alles gut abgesperrt

Spaziergang zum See




Begegnung mit Snoopy

Einkauf im Migros Limmatplatz

14'292 Schritte!




Sonntag: Kroko wärmt uns was auf

20 Minuten früher als erwartet

Fatima ist da!








Woche 02
, 11. bis 18. Januar 2021:

Es sollte kalt werden wieder Woche. Der Montag war schon ein Eistag mit Tageshöchstwerten von -3°! Gut war Homeoffice und eine wärmende Kürbissuppe angesagt. Am Dienstag musste ich dann aber doch noch raus in die Manufaktur, doch am Mittwoch konnte ich mich bereits wieder an der Wärme einschliessen. Am Abend kam dann noch Besuch vorbei: Die liebe Fatima brachte mir ihre Kaffeemaschine vorbei, damit ich mir ab sofort auch daheim das dunkelbraune Lebenselixier einflössen konnte. Doch es blieb nicht bei der Kaffeemaschine, sie packte noch kanarischen Ziegenkäse zum probieren aus. Wie sagt man elegant, dass einem ein mit Liebe mitgebrachtes Probiererli mit einem starken, säuerlichen Eigengeschmack nicht ganz so wirklich mundet? Ich musste mich richtig nach Worten ringend anstrengen, um eine sanftmütige, positiv klingende, nicht verletzende Antwort zu kreieren...

Während Fatima schon früh den Flieger nach Hause bestieg, brach im Laufe dieses Donnerstags der Winter ein: Nach einigen Regentropfen am Morgen begann es vormittags zu schneien. Und es schneite den ganzen Tag und die ganze Nacht. Am Freitag dann war der städtische Tram- und Bus-Betrieb eingestellt(!), die Leute mussten zu Fuss zu den Bahnhöfen, nur wenige Autos zwängten sich schleichend durch die Strassen. Wer konnte, blieb daheim. Eine richtig ungewohnte Szenerie, die es letztmals 2006 gegeben hatte. Und es schneite weiter und weiter... Am Samstag bekann sich der Tramverkehr zaghaft zu normalisieren, Linie für Linie konnte Teilstrecke für Teilstrecke wieder in Beschlag nehmen. Unsereins musste sich allerdings noch zum Bahnhof quälen um in die Stadt zu kommen.

Am Sonntag war die Tramlinie in "mein" Quartier noch immer nicht in Betrieb, denn die Räumequipe sollte zuerst die Strecken am Irchel und nach Schwamendingen, sowie die Linie zum Bahnhof Altstetten von Schnee und Eis befreien. Dank Hinweisen zu den Einsatzorten der Räumfahrzeuge hielt es mich natürlich nicht in der warmen Stube und so pilgerte ich zum Irchel hoch um einen grün-gelben Schneepflug zu sehen. Dort erhielt ich dann mit Richi die Möglichkeit, der Enteisungs-Crew für die Linie 4 unter der Leitung von Mario beizuwohnen. Ein sehr eindrückliches Erlebnis, denn wann kann man schon den Fortschritt dieser wirklich mühseligen Arbeit aus nächster Nähe beobachten? Alle paar Meter wartete im Gleisfeld ein von unbedachten Schneeschippern aufgehäufter Brocken an Gefrorenem auf die kälteresistente und mit Schaufeln, Hacken und Gasbrennern bewaffnete Truppe. Den ganzen Nachmittag dauerte die Aktion, bei der sich die mächtige Tramkomposition immer nur wenige Meter vorwärts bewegen konnte. Dieses Erlebnis wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Und meine Teilnahme blieb nicht unbemerkt, indem jemand aus dem Dunstkreis seinen Unmut mit der Frage "Was macht das Weib in einem Diensttram?" whatsäppte. Am Abend wurde ich dann noch mit der Sichtung des Schneepflugs Xe 4/4 1923 im Hardhof-Areal belohnt. Zwar musste ich eine gute Stunde in der Kälte ausharren, bis sich das Gefährt dann tatsächlich vom Hardturm her in Bewegung setzte, konnte dann aber endlich mal selbst sehen, wie leise, kampferprobt und elegant der grün-gelbe Pflug durch die Schneemassen zu gleiten vermochte. Das Warten hatte sich gelohnt.









Brrrrr, diese Woche ist's kalt

Montag: In aller Frühe zum Computer

Wärmende Suppe




Klassischer Homeoffice-Zmittag

Dienstag: Wiedermal ins Büro

OOTD




Mittwoch: Wieder daheim

Abends kam noch Besuch vorbei ...

... und brachte Ziegenkäse :-)




Viel Platz zum sitzen gibt's nicht

Da strahlt sie!

Donnerstag: Regnerischer Start




Zum Glück hab ich ne Kaffeemaschine

Oh, es schneit

Warmer Zmittag am kalten Tag




Ab in die Telefonkonferenz

Am Abend ist alles kitschig weiss

Vergleich zum Bild oben-oben




Freitag: Meldung im 20 Minuten

Betrieb eingestellt

Weisse Pracht, nichts geht mehr




Zugeschneites Tram-Trassée

Ich muss zu Fuss zum Escher-Wyss-Platz

Haltestelle Hardhof




Winter-Wonderland

Haltestelle Fischerweg

Eingeschneite Tramwagen




Zeit zum Posieren muss sein

Be 4/6 2070

Gestrandete Tramwagen




Ich bin nur noch am staunen

Mario und Richi waren auch da

Be 4/6 2074




Freude!

Unfreiwillige Fahrzeugparade

So viele zugeschneite Wagen




Be 4/6 2033

Be 4/6 2062

In der Kurve übernachtet




Maschendrahtzaun

Ennet der Limmat

Panorama




Hier sonnen sich sonst die Wipkinger

Ruhe bitte, Aufnahme!

Schmaler Heimweg




Umgefallene Bäume

Bahnübergang beim Hardhof

Abends war's immernoch weiss




Samstag: Immer noch weiss

Viel Gratis-Ware beim Hauseingang

Der Bändli-Bus fährt, aber kein Tram




Einsamer Auftauer am Bhf. Altstetten

Der erste 13er wartet auf
das freigeschaufelte Gleis

Winterstimmung am Limmatquai




Bezuckertes Postkartensujet

Eisig-rutschige Stadthausanlage

Zuckerguss in der Bahnhofstrasse




Alles so herrlich weiss

Oha, mein Mantel rutschte ins Bild

Fachstelle für Gleichstellung

https://www.guenstigerumzug.ch/


Sonntag: 31 cm Schnee auf den Gleisen

Einsatzbusse nach Schwamendingen

Zweiachsige Neoplan
sind selten geworden




Schneepflug 1924 zum Milchbuck

Und da ist er wieder

Mario gibt Anweisungen




Tramersatzbusse im Einsatz

Die schweren Äste müssen weg

Mercedes trifft Mercedes




Manuelle Schneebefreiung

Da kommt der Schneepflug wieder ...

... und dreht eine Ehrenrunde




Ausfahrender Tramwagen am Irchel

Immernoch Tramersatzkurse im Einsatz

Wer steht da rechts im Bild?




Der "Eisbrecher" nach Zürich-West

Herzlich willkommen!

Richi und ich durften mitfahren




Mit Salz und Gas gegen das Eis

Der Eisbrechertrupp beim Schiffbau

Es braucht viel Kraft




Und ich stehe nur echli herum

Schweisstreibende Arbeit

Mario fährt ein Stück vor




Und schon grüsst das nächste Stück Eis

Mühsames Freikratzen der Gleise

Fertig




Wir fahren gleich wieder ein paar Meter

Weiterschaufeln am Sportweg

Die Eisbrecher-Crew gibt alles




Sportweg

Das Fallgatter wurde extra weggenommen

Pickel hingeschmissen - Pause!




An der Wärme ist's mir wohler

Richi hat ein schöneres Plätzchen

Endspurt am Bahnhof Altstetten




Noch echli einheizen und fertig

Und ich bin immernoch an der Wärme

Der erste reguläre 4er naht




Abends auf Schneepflug-Jagd

Herrlich sowas zu sehen und zu hören

Es war ein bewegender Tag








Woche 03
, 18. bis 24. Januar 2021:

Mit den neuen Corona-Regeln gab es nun dauernde Heimarbeit. Ohne triftigen Grund darf man sich nicht mehr in der Manufaktur blicken lassen. Also noch weniger persönliche Kontakte, noch weniger Klatsch und Tratsch, dafür noch mehr virtuelle Präsenz. Daheim zu bleiben war mir aber auch grad irgendwie recht: Nach dem vergangenen Wochenende hatte ich recht Muskelkater und wohl eine Leistenzerrung, nachdem mir der vereiste Boden stetige Balance-Akte und ungewohnte Verrenkungen abverlangte und ich nun sogar an Orten Schmerzen verspürte, wo ich gar keine Muskeln vermutete. So verbrachte ich die Werktage allein im Homeoffice und gönnte mir nur vereinzelt abends mal mit Richi einen Kaffee vom Belcafé. :-)

Am Samstag durfte ich wiedermal zu Angela zum Haare schneiden. Am Sonntag fuhr ich dann mit Richi nach Winterthur. Wir hatten in einer Onlineauktion einige Tramteile und Unterlagen ersteigert, die es bei der Verkäuferin in der Stadt an der Töss abholen galt. Eigentlich hätten wir die Artikel in der Vorwoche abholen sollen, doch Frau Holle hatte dann ja den Verkehr zum erliegen gebracht und eine Autofahrt durch die zugeschneite Landschaft war mir schlichtweg zu riskant. So konnten wir halt erst heute die bald antiken Wiener Liniennummernschilder und Betriebsberichte in Empfang nehmen. Und siehe da, es waren einige sicherlich recht wertvolle Sammlerstücke dabei, die wir vor dem Fall in "unbefugte Hände" sichern konnten. :-)









Es bleibt kühl diese Woche

Montag: Neue Corona-Regeln

Start in den Tag mit dem Wochen-Kohl




Abwechslungsreicher Zmittag

Am Nachmittag ein Austausch mit Corinne

Dienstag: Morgensonne




Wer wartet unten vor der Türe?

OOTD

Homeoffice-Nervenfutter




Fantastisches Abendlicht

Der Himmel in meinen Hausfarben

Mittwoch: OOTD




Die Zutaten sind parat

Los geht's!

Und fertig ist der Zmittag




Postkartensujet

Blaue Stunde am Paradeplatz

Klare Ansage vom Riesen-Teddybär




Donnerstag: Käffeli im OOTD

Kalter Zmittag

Freitag: Erste Telephonate




Nachmittags dann fötele, ...

... käffele, und ...

... pöschtele




Migros Toblerplatz

Fund am Strassenrand

Samstag: Coiffeur-Termin




Und schon wieder fertig

Sonntag: Guten Morgen!

Wiedermal Suppentag




Et voilà

Richi kam kurz zu Besuch

Tatra T3 Coupé  :-))




Ausfahrt nach Winterthur-Töss

Altes Stromverteilerhäuschen

Papierige Ausbeute des Tages




Metallische Ausbeute des Tages

Freude herrscht









Woche 04
, 25. bis 31. Januar 2021:

Schnee und Regen sollten diese Woche dominieren. Und es war die zweite komplette Woche im Homeoffice. Abwechslung gab es aber am Dienstag, als ich kurzfristig zu Mario's Geburtstag an der Neugasse zum Znacht geladen war. Das Essen wurde vom Restaurant Markthalle geliefert und war entgegen der Erwartung noch recht üppig. Mario gönnte sich Hacktätschli mit Härdöpfelstock, Paul liess sich Serviettenknödel mit Pilzragout schmecken, und ich erlaubte mir Pouletgeschnetzeltes mit Reis. All dies wurde in lustigen, mehrteiligen Blechgeschirren geliefert, welche den Inhalt erstaunlich warm behielten. Zum Dessert gab's einen selbstgemachten Früchtekuchen auf Griessbasis. Und der war wirklich gut. Danke, dass ich dabei sein durfte.

Am Freitag konnte ich den ersten Ferientag des Jahres einziehen. Allerdings hielt mich der Regen daheim vor dem Fernseher fest. Was für ein produktiver Ferientag. Für Samstag hatte ich den Auftrag erhalten, Fatima's Lagerraum aufzusperren und ihren endlich über's Internet verkauften Geschirrspüler auszuhändigen. Und es regnete nur einmal an diesem Tag. Es regnete eigentlich über's ganze Wochenende. Und darum verbrachte ich auch rückblickend die ganze Woche - mit Ausnahmen vom Dienstag-Abend und Samstag-Mittag - eigentlich fast am Stück daheim und füllte mir ständig den Bauch. Die Bewusstwerdung, dass dabei das Leben an einem sinnentleert vorbeizog machte es nicht besser.









Montag: Es bleibt nass diese Woche

Montag; Suppentag

Homeoffice-Zmittag




Ei-Weggli zum Zvieri

Und dann kam eine Front von Westen

Und es schneite wieder wie verrückt




Dienstag: Homeoffice-Zmittag

Es darf ausgewählt werden

Abendstimmung an der Neugasse




Paul giesst ein wie ein Profi

Ein Foto "durch die Blume"

Mahlzeit zur Vorspeise




Die Menüs wurden heiss angeliefert

Man hat nur erlebt, was man fotografiert hat

Das Geburtstagskind freut sich




Kommt jetzt zu Tisch!

Noch gschwind ein Foto

Making of




Neuzeitliche Kommunikation

Leckerer Früchtekuchen

Der war vegan und wirklich sehr gut




Mittwoch: Immernoch weiss draussen

OOTW

Leichter Zmittag




Zeit für den Feierabend

Donnerstag: Kürbissuppe

Freitag: Runter zum Briefkasten




Samstag: Wieder mal unterwegs

Beim Lagerhaus an der Hardstrasse

Die Abholer prüfen alles ganz genau




Es ist kalt, schnell nach Hause

Nach langer Zeit wiedermal gesündigt

Sonntag: Alles klar?




Pizza zum Zmittag

Käffeli am Nachmittag

Fischstäbli zum Znacht








Woche 05, 01. bis 07. Februar 2021:

Neuer Monat, neue Aussichten. Der erste Monat des Jahres war geschafft. Vorfreude bot mir die Aussicht, dass ab März wieder die Restaurants und Cafés geöffnet haben könnten. Es galt also noch (aus heutiger Sicht!) die vier Wochen des kleinen Lockdowns durchzuhalten. Hoffentlich ist es ab März dann auch wieder sonniger und wärmer.

Die Mittagspause am Montag nutzte ich für einen Besuch in der Blumenhalle am Helvetiaplatz und ergatterte dort eine ungewöhnliche Pflanze mit grünen Blättern und rosa Streifen. Eigentlich sind Pflanzen ja nicht so meins, weil mir die Disziplin des Giessens fehlt. Doch Fatima sagte mir am Vortag: "Kauf dir von meinem Geld ein schönes Grün, stell es daheim in eine geeignete Ecke und wenn du es anschaust, dann denkst an mich." Gesagt, getan!

Am Dienstag schlich ich mich mittags trotz Homeoffice-Pflicht in die Manufaktur, um mir daheim fehlende Unterlagen und Leuchtstifte zu schnappen und endlich auch einige Ausdrucke machen zu können. Ohne Drucker daheim ist das nämlich noch recht knifflig und ich wollte nicht meine Freunde um die Nutzung ihres Druckes erbitten. Und die Mär vom papierlosen Büro scheint noch in weiter Ferne zu sein. Und ich nutzte die Gelegenheit wiedermal einen nicht selbst zubereiteten Zmittag zu geniessen. Lange war es gefühlt schon her...

Den Rest der Woche verbrachte ich aber schon wieder in "Hausarrest" mit Kroko, mit kleinen Ausnahmen am Mittwoch (Kaffi vom Belcafé mit Richi) und Samstag (Kaffi vom Tschingg mit Steven). Und so lange war ich schon lange nicht mehr am Telephon: Ganze 4 Stunden und 40 Minuten quatschten am Samstag Fatima und ich über die unterschiedlichsten Themen die uns die Köpfe zerbrachen.









Es wird warm!

Montag: Ich muss ja super intelligent sein

Neuer Bussen-Katalog




Homeoffice

Mittags in die Blumenhalle

Auch hier nur mit Maske




Von Fatima für Patricia

Grüne Blätter mit rosa Streifen

Dienstag: OOTD




Klabsbrätschnitzel, Nudeln, Rosenkohl

Mittwoch: Zuerst ein Tagblatt holen

Immer dieses gesunde Zeugs




Samstag: Tee in der Morgensonne

Nochmal Gemüse zum Zmittag

Freitag: Flühlingslollen




Füsse hoch, Mittagspause

Samstag: Einkäufe heimbringen

Sonntag: Daheimbleib-Wetter








Woche 06
, 08. bis 14. Februar 2021:

Brrrrrr, Eistage! 4 Tage mit Temperaturen, die nie über 0(!) Grad steigen. Auch wenn mir langsam aber sicher die Decke auf den Kopf zu fallen drohte, war ich jetzt auch irgendwie froh um die Möglichkeit der Heimarbeit. So blieb ich werktags fast immer daheim, ausser am Mittwoch, als mich die Aussicht auf ein Käffeli mit Richi aus dem Haus lockte. Und während die Arbeitswoche mit den komplexen SAP-Prozesstests und unzähligen Skype-Terminen wieder recht fordernd war, gönnte ich mir am Donnerstag kulinarische Abwechslung von einem gezupften Schwein aus dem Ofen. Die Packung schlummerte schon länger im Frigo, und das Resultat schmeckte dann trotz kritischem Haltbarkeitsdatum wirklich sehr fein. Ganz natürlich, nur Fleisch und Semmeln, unverfälscht und ehrlich.

Samstag war mit einer Maximaltemperatur von -5 Grad und einer eisig-bissigen Bise der kälteste Tag der Woche. Also gut anziehen, wenn es raus geht. Daheimbleiben war nämlich keine Option, wenn man tagsüber sonst schon fast immer im Homeoffice eingesperrt ist. Schön, war Mario auch in der Stadt unterwegs und gönnte sich mit mir ein Käffeli. Lange blieben wir aber nicht, die Kälte trieb uns schnell mal ins Tram und heimwärts.

Am Sonntag schien dann die Sonne ganztags vom Himmel, jedoch inklusive weiterhin eisiger Kälte, nun aber endlich ohne die sibirische Bise. Darum fuhr ich einmal mehr zum Bellevue auf einen Kaffi mit Butterbretzeli. Kaum sitze ich auf der Bank spricht mich ein Sandler an, ob ich etwas von Besetzungen wisse. Als ich ihm klar machte, dass wir nicht per du seien, wünschte er mir das Fegefeuer. Drei Minuten später die nächste Anfrage aus der gleichen Ecke: "Hallo, zahlsch mer en Kaffi?". Warum traf es heute mich? Also ab ins gut geheizte Tram und später noch auf einen Spaziergang nach Höngg und zur Werdinsel und dem Kraftwerk, wobei mich auch dort wieder jemand, diesmal ein dunkelhäutiger Herr mit kleinem Hund an der Leine, in getrübtem Dialekt ansprechen musste: "Hallo, grosse Frau, wie geht's?". Ich winkte dankend ab, weil mir heute in der Kälte einfach nicht nach Diskussionen zu Mute war. Trotzdem war ich froh draussen gewesen zu sein, denn der ausgedehnte Spaziergang an der frischen Luft und der vitaminisierenden Sonne fühlte sich richtig gesund und erfrischend an.









Es wird wieder eisig!

Montag: Mag heute irgendwie nicht

Dienstag: Es sieht immernoch kalt aus




Telefonkonferenz

Eine warme Suppe muss her

Mmmmmh!




Mittwoch: Keine Lieferung für mich

Homeoffice macht mit Musik mehr Spass

EIn Käffeli zum Zmittag




Steven fuhr "meinen" 2048

Einfach damit das klar ist! :-))

  Da fährt es hin... (Bild Richi)




Donnerstag: Immernoch kalt

Ei-Weggli waren ausverkauft... :-(
"Anruf genügt und wir reservieren gerne eines für Sie"

Auf die Plätze ...




... fertig ...

... Los!

Freitag: Suppentag




Das richtige Suppen-Wetter

Samstag: Tages-HÖCHST(!)-Temperatur

Mit Mario beim neuen Brunnen




Vereiste Wasseroberfläche

OOTD

Ein wahrlicher Eistag




Zeit für zwei Kaffeebecher

Einkaufen und ab nach Hause

Sonntag: Guten Morgen!




Obligate Krimiserie am Sa/So

An in die Stadt

Käffeliiiiii und Bretzeliiiiii




Spaziergang zur Kirche Höngg

Winterpanorama

Sicht auf Stadt und Seebecken




Obacht: Treppe!

Hier badet und grilliert heute niemand

Wasserkraftwerk Am Giessen Höngg








Woche 07
, 15. bis 21. Februar 2021:

Die Agenda sah für Montag-Nachmittag noch leer aus, sodass ich anpeilte dann etwas Überzeit zu kompensieren und den Nami in der Stadt zu verbringen. Doch wie das Tagesgeschäft halt so ist, prasseln plötzlich die eMails und Anrufe nur so herein und mein Verantwortungsgefühl lässt nur allzu ungern offene Baustellen zu. Also noch schnell dieses und jenes klären, flicken und rapportieren, und schwupps war es wieder 19 Uhr abends. Es gibt eben immer was tun. So verging die nur wenig von Lebensqualität verwöhnte Arbeitswoche wieder wie im Flug. Einen Lichtblick bot der Mittwoch, als ich mittags in die Kantine schlich und mit einen grossen Teller "Mah-Mee" einverleibte. Mmmmmh, fein! Und am Freitag reichte die Zeit der Mittagspause noch für einen Kaffee und Einkauf mit Richi. Dafür musste ich am Abend noch kurz in die Manufaktur um unbemerkt vom internen "Covid-Sheriff" einige wichtige Ausdrucke abzuholen.

Das Wochenende war fantastisch frühlingshaft warm, und das Limmatquai sowie das Seeufer richtiggehend überbevölkert. Zwar alle mit dem nötigen Abstand, aber trotzdem fast wie zu Zeiten vor der Pandemie. So nutzen Mario und ich am Samstag die sonnigen Stunden für ein paar Fotos in der Stadt, und am Sonntag gestattete ich mir mit Richi einen Ausflug nach Neuenhof und Winterthur - letzteres um einmal mehr zahlreiche wertvolle Dokumente aus einem Kellernachlass vor dem Zugriff durch unbefugte Hände zu sichern. :-)









Es wird etwas wärmer

Montag: Fenster auf!

Wochenrapport




Dienstag: Immernoch Homeoffice

Der Scheffkoch macht wiedermal Suppe

Wie wahr!!




Mittwoch: Auswärts essen

In der Mensa gab's Mah-Mee

Und es feins Käffeli




Donnerstag: Smog aus China?

Zeit für Frühlingsrollen

Freitag: Über Mittag in die Stadt




Stadt-Silhouette ohne Baukräne(!)

Zum Zvieri ein Maiserntebrot

Der 4er: Ein seltener Gast hier unten




Oh, ein Flexity! :-))

Wer reist zu so später Stunde noch?

Unübliche Bürozeiten




Ausdruck erfolgt, ab nach Hause

Samstag: Warte auf Mario

Am Viadukt




Obacht im Gleisbereich

Blick aus der Gasse

Gutes Licht am Sihlquai




Verkehrsarme Bahnhofbrücke

Dafür viele Leute am Limmatquai

Als wäre die Pandemie vorbei





Quaibrücke

Begegnung

Züri-Fratze




Sandbank in der Limmat

Zwei Käffeli bitte

Auf'm Heimweg




Sonntag: Wieder ein nebliger Start

Käffeli am Vulkanplatz

Eine etwas angebrannte Pizza




Qualitätsbeweis

Lökeli-Fund im Industriegebiet Neuenhof AG

Erbaut 1898 von SLM




Nächste Ausfahrt: Winterthur-Töss

Zwischenhalt beim Bahnhof Wülflingen

Viele Busse in Reih und Glied




Ex-Schaffhausen und ex-Lausanne

Occasionsbusse aus Wien für nur Fr. 247'000.-/Wagen

Hier klingelt man gerne




Der Kofferraum ist gut gefüllt

Gleich gibt's Bescherung

Ein Teil der Ausbeute








Woche 08
, 22. bis 28. Februar 2021:

Die dritte intensive SAP-Testwoche ging schnell vorbei. Vielleicht auch dank etwas mehr Abwechslungen als in den Wochen davor: Am Dienstag gab's wiedermal einen richtigen Zmittag mit Fabienne in der Kantine der Manufaktur. Am Mittwoch-Abend einen ausgiebigen Spaziergang mit Mario auf den Käferberg hinauf und wieder hinab zur Limmat. Wiedermal über 11'000 Schritte, eine reife Leistung! Am Freitag dann kurz eine Pause im Quartier, wo ich noch Jürg beim Fotografieren in der Mittagssonne begegnete.

Am bewölkten Samstag fegte eine eisige Bise durch die Stadt. Der Mittags-Kaffee am Bellevue mit Richi war schnell vertilgt und der Einkauf auch rasch erledigt, und dann nichts wie nach Hause an die Wärme! Die Pause war allerdings nicht von grosser Dauer, denn am Nami nahmen mich Paul und Mario auf einen Spaziergang zum Zürichbergquartier mit, welchem sich auch Richi hinzu gesellte. Schön waren die abendlichen Sonnenstrahlen, die sich durch die Wolkendecke bahnten. Aber die Kälte war schon auch in den Knochen zu spüren.

Der Sonntag war dann wieder sonnig, aber weiterhin etwas kühl. Doch die Bise vom Vortag war glücklicherweise abgeklungen. Die goldenen Strahlen lockten mich gegen Mittag wieder zum Belcafé und zu Abstechern nach Hottingen und Unterstrass, sowie später nochmal mit Richi zu einem Käffeli an der gleichen Kaffeeschenke, wo mich unvermittelt noch Ricarda ansprach. Lange Zeit hatten wir uns nocht mehr gesehen, quasi aus den Augen verloren. Und es schien mir, als sei sie äusserlich jünger und ich älter geworden...









Der Frühling kommt!

Montag: Immernoch Homeoffice

Probieren wir das mal zum Zmittag




Viel besser als es aussieht! *staun!*

Dessert zur Kaffeepause

Das könnte wirklich helfen




Dienstag: OOTD

Züri-Gschnätzlets in der Kantine

Und wieder zurück nach Hause




Wie spät ist es?

Mittwoch: Wöchentliches Ritual - Tagblatt holen

Zwillingsschwestern




Fussgängerpasserelle zur Grünau

Die Schneeglöckchen blühen schon

Was wird da wohl drin sein?




Abends zur Kirche Höngg

Tram "Höngg" in Höngg

Am Meierhofplatz




Schöner Sonnenuntergang

Blick von der Waid auf die Stadt

Mario ist noch fit




Gut gemacht!

Donnerstag: In der Kaffeepause

Freitag: Mittagsspaziergang




Cobra 3046

Be 4/6 2042 (Altstetten) und Pony 2415

Cobra 3023




Samstag: Morgengruss von Angela

Käffeli mit Richi

Einkäufe erledgt





Später noch ein Spaziergang

Vor der grossen Kirche Fluntern

Die Sonne beisst sich durch's Gewölke





Wärmende Strahlen

Reife Leistung!
.
Sonntag: Früh unterwegs




Zmorge

Nicht mehr am Hottingerplatz daheim

Hintergrund: Kunsthaus-Erweiterung




Der 8er gehört hier nicht mehr hin

Farbtupfer

Sonnenbad




Chocolats Lindt

Zvieri

Wiedersehen mit Ricarda




Goldenes Abendlicht

Und plötzlich packte mich der Heisshunger
.
Hörnli und G'hackets








Woche 09
, 01. bis 07. März 2021:

Eigentlich hatte ich eine verordnete Ferienwoche, doch wegen der pandemiebedingten Schliessungen der Gastronomie und des noch kühlen Wetters kam nicht wirklich Ferienstimmung auf. So verbrachte ich den Montag daheim, da sich noch ein geschäftlicher online-Termin aufdrängte und die Gedanken somit trotzdem meist bei der Arbeit waren. Abends rief mich noch Mutti an und erzählte voller Stolz: Eine Nachbarin habe ihr erzählt, sie habe "in ihrem ganzen Leben kaum je eine so gut gekleidete Frau gesehen wie dein Mädel". Und auch von einer anderen Nachbarin habe sie ein Kompliment zu mir gehört. Ist das nicht süss?

Da nun alle Läden wieder offen haben durften, verbrachten Steven und ich den Dienstag im Glattzentrum. Ich hatte nicht gedacht, dass wir ganze 6 Stunden dort verweilen würden, doch ein Pinselchen da, ein Parfüm dort, Fotopapier hüben und Sneakers drüben, einen Zmittag von Take-Away und später noch ein Dessert an der Sonne, und dann der Schreck am Scheibenwischer in Form eines Hinweises der Zentrumsverwaltung, dass man die zulässige Parkierzeit von vier Stunden offenbar überschritten habe. Nein, keine Busse, nur ein Hinweis. Allerdings war uns eine Beschränkung auf vier Stunden nicht bewusst gewesen. Aber da es offenbar Leute gibt, die ihr Auto im Glattzentrum abstellen und dann mit der Glattalbahn zum Flugplatz fahren (um die dort horrenden Parkhausgebühren zu umgehen), erschien uns das dann doch eine nachvollziehbare und gerechtfertigte Reaktion zu sein.

Fünf Jahre war es heute Mittwoch her, als unsereins bei Dr. Flütsch die ersten Hormonpräparate erhielt und damit juchzend und euphorisch nach Hause brauste. Fünf Jahre schon die tägliche Dosis Oestrogene und Testohemmer. Fünf Jahre seit der Weichenstellung zum Start der hormonellen (und auch körperlichen) Angleichung zum gewünschten und gefühlten Ich. Und fünf Jahre mit (anfänglichen) Missstimmungen, Veränderungen und Verunsicherungen aber auch Erfüllungen, Erfahrungen und Bestätigungen. Ein guter Entscheid. Der richtige Entscheid. Und so gönnte ich mir an diesem Tag in der Manufaktur einen warmen Zmittag (Riz Casimir) und erhielt dann ein Gläsli eines richtig feinen Toggenburger Kräuterlikörs von Vreni zum anstossen. Pröstli und Glückwunsch!

Es ist nie zu früh für ein Käffeli mit netten Menschen. Diesen Donnerstag erwies mir Rita die Ehre am Bellevue, doch es wäre natürlich schöner gewesen, den Wachmacher sitzend in einem warmen Etablissement geniessen zu dürfen. Doch die Pandemie gibt ja den Takt vor. Also standen wir in der Kälte und wärmten uns die Finger am heissen Pappbecher auf. Und anstatt der Sonnenstrahlen gab uns das "Ploddere" warm. Am Nachmittag wurde dann das Auto bewegt, denn ich durfte wiedermal ins Wynental nach Oberkulm. Andreas und ich fuhren nach St. Urban, wo die ehemalige Langenthal-Melchnau-Bahn (später OJB, RVO und heute ASm) ihre Endstation hat. Mitten im Niemandsland, wäre dort nicht das grosse Kloster. Dann ging's weiter Richtung Süden bis nach Willisau, wo die Distillerie Diwisa und die Bäckerei Hug jeweils kleine Läden mit interessanten Angeboten betreiben. Da konnten wir nicht Nein sagen... Und schon dunkelte es ein, also rein ins Auto und via Sursee zurück nach Oberkulm, wo es mit Sandra und Luca am grossen Familientisch feine Grilladen zu geniessen galt: Pouletbrüstli und Bratwürste mit dem authentischen Holzkohlearoma. Und zur Abrundung noch Melonenglacé. Göttlich.

Dafür fiel der Freitag ins Wasser: Unwohlsein, Antriebslosigkeit, leerer Akku, meist nur im Bett... :-( 

Der Samstag strotzte dann wieder von Aktivität: Tee kochen, Müll rausbringen, stadtwärts fahren, Stimmzettel einwerfen, im upc-Laden rummotzen, Käffeli trinken, den Metzg am Helvetiaplatz aufsuchen (der allerdings zu gesperrt hatte), beim Warten auf den Bus dem Steven hallo sagen, die Metzgerei Künzli beehren, im Migros-City Pfanne und Sieb kaufen, vollbepackt ins Tram steigen, spontan mehrmals das Cargo-Tram fotografieren, heimlaufen, Pfanne wärmen und... erstmals in meinem Leben selbst Fleisch zubereiten! Heute zuerst das panierte Schweinsschnitzel zum üben: Das gute Stück im Bratfett beidseitig jeweils wenige Minuten erhitzt und fertig! Eigentlich recht einfach. Resultat: Das Schnitzel war köstlich und ich stolz! Kritik an mich selbst: Den Reis nicht zu früh kochen, sonst wird er zwischenzeitlich kalt.

Das zweite Schnitzel (nun das Kalbsschnitzel) hatte ich mir für Sonntag aufgehoben. Schon morgens um 10 Uhr begann die Zubereitung. Schnitzel zum Zmorge? Warum nicht? :-) Diesmal fing ich erfahrungsbedingt mit dem Reis später an und das Ergebnis konnte sich wiederum sehen und schmecken lassen. Fantastisch! Zur Verdauung folgten ein Spaziergang und zwei Käffeli mit Richi beim Beck Hug an der Zollstrasse und am aktuellen Zweitwohnsitz am Bellevue.









Montag: Neue Regeln

Telefonat mit Natalie

Gemüse zum Zmittag




Dienstag: Erst ein Zmorge vom Beck

Auf geht's ins Glattzentrum

Osterdekoration




Erster Zwischenhalt im H&M

Passen die Schuhe?

Wartezone? Dann warten wir mal




Schlemmerfisch, Risotto und Gemüse

Du Bist Eine Der Guten.

Nun Zeit für ein Käffeli




Süsse Sünde

Überraschung am Scheibenwischer

Mittwoch: Riz Casimir zum Zmittag




Der Schnaps steht schon parat

Anstossen mit Vreni

Zum wohl!




Fünf Jahre auf Hormonkur

Fahnen hoch zum Jubiläum

Donnerstag: Treffen mit Rita




Kaffi und Züri-Träumli

Am Nami mit Andreas zum Kloster St. Urban

Ein Be 2/6 ex MOB




Be 2/6 511

Signalstudie

OOTD




Stündliche Fahrt zur Ziegelei

Und wieder zurück nach Langenthal

St. Urban, Ziegelei, Endstation




Willkommen in Sursee

Im Laden der Distillerie

Schon vom hinsehen schwindlig




Für meine kleine Reserve

Hugs' Ringli-Laden

Willisauer-Ringli bis zum umfallen




Eine Riesenschachtel Guetzli

Zurück in Oberkulm zum Znacht

En Guete mitenand!




Freitag: Sendepause

Samstag: Unglaubliche Schlange vor einem
einfachen Klamottenladen am Limmatquai

Tram Wiedikon in Wiedikon
(mit winkendem Wagenführer)




Das sollte eigentlich ausreichen

Gekauft!

Pfannenkauf in der Migros




Cargo-Tram auf dem Heimweg

Ehrenrunde am Bahnhof Altstetten

Und da kommt es nochmal




Extra eine neue Pfanne gekauft

CHF 23.10

Das sieht gar nicht so schlecht aus




Schweinsschnitzel mit Reis

Alles notiert für den Wiederholungsfall

Mandelchübeli zum Dessert




Sonntag: Das Fett ist erhitzt

Brutzel, brutzel, brutzel

Kalbsschnitzel uznd Reis




Einladende Auslage

Süsse Früchtchen

Alles aus Marzipan




Café & Croissant

Hauswandfund: Asiatisches Heidi

Hier werden nur Käfer abgeschleppt








Woche 10
, 08. bis 14. März 2021:

Die Ferienwoche war vorbei, der Houmoffizz-Modus wieder zurück. Darum schon am Montag die Abwechslung dank einem Einkauf mit Steven und Richi im Coop Silbern im Dietiker Industriequartier. Am Dienstag dann die nächste Abwechselung in Form eines Mittagsessens in der Kantine mit Cyrille. Und ja, schon wieder Schnitzel. :-)

Seit rund einer Woche plagte mich ein teils stechender, teil drückender Schmerz in der linken Bauchhälfte. Keine Ahnung, was sich dort unter Haut so alles verbirgt. Aber falls es wieder eine drohende Nierenkolik, ein Darmriss oder noch schlimmeres sein könnte, wäre eine ärztliche Einblicknahme sicher nicht falsch. Frau Dr. Zimny von Sihlmed konnte am Mittwoch allerdings nichts ertasten, verordnete darum eine Laboruntersuchung des Blutes, verschrieb mir ein marktübliches Schmerzmittel und bestellte mich für die Folgewoche nochmals ein. Den Rest des Tages verbrachte ich halt noch ohne Befund nach üblicher Manier mit einem Belcafé-Käffeli und Vohdin-Bretzeli sowie einer Wurst vom Sternengrill in der Innenstadt. Da fiel mir noch ein, dass die letzten November bestellte Matratze ja noch nicht geliefert wurde. Also auf in den Laden am Röschibachplatz und echli rummotzen! ;-)

Den Donnerstag und Freitag verbrachten Kroko und ich wieder mehrheitlich daheim. Ausnahmen bildeten die Beschaffung der geliebten Ei-Weggli und ein ausgedehnter, neuntausend Schritte weiter Abendspaziergang über Höngg und Wipkingen zum Limmatplatz um das Wochenende einzuläuten.

Und eben dieses Wochenende war dann sehr bescheiden, denn das Sturmtief Luis fegte über's Land. Am Samstag windete es bereits stark als ich zur Apotheke, zum Metzg und zur Migros pilgerte. Als es dann abends daheim Schnitzeli gab, regnete es draussen dann schon recht ausgiebig. Für Sonntag war sogar Schneefall bis in die Niederungen angekündigt. Ausser dicken Wolken und Sonennschein war mittags aber nichts vom Wintereinbruch zu sehen. Sollte ich doch noch raus? Oder doch drinnen bleiben? Ich entschied mich daheim zu bleiben und dem Nixtun zu frönen...









Montag: Weltfrauentag

Morgenblick aus dem Fenster auf den Mond

Abends zum Coop




Oh, ein Kompliment!

Dienstag: Zmittag in der Kantine

Plus ein Käffeli mit Cyrille




Mittwoch: Besuch im Ärztezentrum

4te Etage

Warten im Warteraum für
einen Befund ohne Befund




Und dann wieder abwärts

Da ragt ein Buch aus dem Fenster

Stärkung am Bellevue




Ein Pony-Zug auf dem 11er

Warten auf die Bratwurst

Über der Uraniastrasse




Kurzvisite im Matratzenladen

Ist das meine Matratze? Nein.

Insgesamt wieder > 10'000 Schritte




Donnerstag: Telefonkonferenz

Auf das hin muss ein Käffeli her

Kroko, was gibt's zum Zmittag?




Gemüse, Gemüse, Gemüse

Freitag: Es wird ein schöner Tag

Heute eine grössere Telefonkonferenz




Bäckerei Hug am Bahnhof Altstetten

Was hab ich wohl ausgewählt?

Zmittag im "Büro"




Jetzt ein nationales Käffeli

Kirche Höngg

Im Licht der Abendsonne




Spiegelung in der Limmat

Bei der Kirche Höngg angelangt

Tolle Fernsicht auf die Alpen




Abendstimmung am Eschergutweg

Wieder viel gelaufen

Samstag: Weisheit des Tages




Künzli - eifach besser

Alles gut eingepackt

Noch kurz in die Migros




Alles parat

Herrlich anzusehen

Schnitzeli mit Kartoffelsalat




Sonntag: Wintereinbruch???

Von Schneeregen keine Spur

Trotzdem: Ein Minesweeper-Tag








Woche 11
, 15. bis 21. März 2021:

Der Winter wollte es nochmal wissen und bescherte uns diese Woche einen Kälteeinbruch und tatsächlich Schneefall bis ins Mittelland. Brrrrr! Da kam das Homeoffice doch noch irgendwie gelegen.

Schon die zweite Woche mit unregelmässig stechenden Schmerzen im Bauch. Und dann kam noch hinzu, dass das rechte Auge immer wieder vor sich hin tränte und sich dadurch die Sicht trübte. Absolut sachdienlich, war diesen Montag wieder ein Termin bei Frau Dr. Zimny bei Sihlmed angesagt. Allerdings brachte die Blutuntersuchung der Vorwoche nicht die erwarteten Resultate: Keine Entzündung, keine Auffälligkeiten, nur ein sehr tiefer Vitamin-D-Wert. Und zum Auge meinte sie, es käme von der trockenen Luft daheim und dem ewigen in-den-Bildschirm-starren. Also bekam ich a) handelsübliche Augentropfen und b) eine kleine Vitamin-D-Kur mit auf den Weg. Plus einen Termin zum Ultraschall für Ende Woche um die Gedanken an einen möglichen Nierenstein zerstreuen zu können.

In der Zwischenzeit wurde am Dienstag die im November bestellte neue Matratze endlich geliefert, am Mittwoch die Mittagspause vom Pizzakurier gekrönt, und der Donnerstag von etwas Reisetätigkeit ins Büro am Zürichsee, zu den Informatikern Corinne und Frederik an der Josefstrasse und abends mit Steven zum Coop geprägt.

Am Freitag war er dann da, der grosse Termin zum Ultraschall im MRI am Stadelhofen. Ich war auf 08:30h aufgeboten und pünktlich angetrabt. Nach der kurzen Registrierung im Parterre sollte ich im 2ten Stock auf die Abholung durch eine Mitarbeiterin warten, was mir dann regelrecht Geduld abverlangte: Da sass ich in einem kleinen Zimmerli, liess zwanzig Minuten meiner wertvollen Lebenszeit verplempern und drückte schon den Liftknopf um am Empfang zu xirachen, als mich doch noch eine Dame im weissen Kittel ansprach und ins Behandlungszimmer geleitete. Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen, bei ihr die unnötige Warterei anzuprangern. Warum bestellt man die Kundschaft nicht eine viertel Stunde später, statt sie unnötig warten zu lassen? Das keine gute Dienstleistung! Sie meinte lapidar, das sei doch überall im medizinischen Bereich so... :-(( Der behandelnde Arzt führte den Lesekopf des Ultraschallgerätes mehrmals auf und ab und von links nach rechts, beschied mir dann jedoch, dass er nichts entdecken konnte. Keinen (Nieren-)Stein und keinen Tumor. Eigentlich ein erfreuliches Ergebnis, doch die Ursache der Schmerzen bleibt weiterhin unbekannt. Er meinte noch, dass Feigensaft mit seiner abführenden Wirkung helfen könne. Nach der Untersuchung gönnte ich mir zuerst ein Käffeli am Bellevue und kaufte kleine Bretzeli beim Oberdorfbeck Vohdin, die dann bei einem Tee bei Richi vertilgt wurden. Und ja, es war ja ein Arbeitstag, also durfte ich auch das Houmoffizz nicht vernachlässigen.

Hurra, Samstag, Wochenende! Ich hatte viel vor und machte dann doch nur wenig. Es blieb bei einem Ausblick vom Lindenhof, einem Besuch bei meiner Coiffeuse Angela, und einem feinen Hamburger vom Sternengrill. Der Sonntag war auch eher passiv als aktiv: Nur das Auto auftanken, Gemüse aufwärmen und viel Zeit vor dem Fernseher verbringen...









Diese Woche nochmals: Brrrrrr!

Montag: Znüni

Wiedermal leichte Kost zum Zmittag




Warten, warten, warten

Gruss aus'm Wartebereich

Viel wurde mir nicht mitgegeben




Das muss ins Körbli

Der Poschtisack ist gut gefüllt.

Carac géant, 550g




Dienstag: Berliner, mmmmmh!

Der Matratzen-Kurier klingelt gleich

Perfekter Austausch




Bico - Für ä tüüfa gsundä Schlaaf

Mittwoch-Morgen-Tee

Bestellung aufgegeben




Nach Jahren mal den Kurier bestellt

Gut, wenn auch nicht mehr ganz heiss

So viele Päckli? Leider nicht für mich




Was lachen die hier alle bloss?

Donnerstag: Wiedermal S-Bahn fahren

Pastetli zum Zmittag




OOTD

Besuch an der Josefstrasse

Abends im grossen Coop




Mit Steven am Gemüsemarkt

Freitag: Ein ruhiger Morgen

Medizinisch-radiologisches Institut




Noch voller Hoffnung

Klitzekleines Wartezimmer

Warum lässt man mich warten?




Ultraschall

Das Bett wird hergerichtet

Geschafft!




Immernoch Maskentragepflicht

Ein Käffeli vom Stammcafé

Oberdorfbeck Vohdin




Klein aber fein

Nun zurück ins Homeoffice

Samstag: Leerer Sechseläutenplatz




Blick vom Lindenhof

St. Peter

Im Innenhof erwischt




Angela hat mich entdeckt

Gleich geht's los

Frisch gewaschen




Was zeigt mir Angela da?

Grillen als Froschfutter

Ich bevorzuge dieses Futter




Die Pläne waren mal gross

Sonntag: Wiedermal den Tank auffüllen

Gesundes zum Zmittag




Welch nette Bewertung

Ein Nachmittag mit James Bond

Ja, so ist es








Woche 12
, 22. bis 28. März 2021:

Und wieder eine Woche mit viel häuslicher Anwesenheit. Am Dienstag stand der Besprechungstermin Frau Dr. Zimny von Sihlmed an, um die Resultate vom Ultraschall zu besprechen. Und einmal mehr machte sich Ratlosigkeit breit. Der letzte Woche angeratete Feigensirup half nicht viel und machte sich nur in Bauchkrämpfen bemerkbar. Also gab sie mir ein Abführmittel, welches seine Wirkung nicht verfehlte. In den drei Folgenächsten durfte ich frühmorgens aus dem Bett eilen. Und ich hatte dabei ähnlich starke Bauchschmerzen wie nach dem Feigensaft, nur mit dem Resultat, dass nun die Kilos purzelten. Eine Freundin meinte, das sei gut, eine befreiende Entschlackung. Aha? Aber eine schmerzhafte Befreiung...

Gegen Abend des Donnerstags fuhren Steven und Richi und ich zu einem Kurzeinkauf ins Glattzentrum. Trotz Zahltag blieb die grosse Menschenmasse noch aus, diese dürfte sich wohl am Wochenende mit gewohnt massenhaft Proviant und Schoggihasen eindecken. An Samstagen nach der Soldüberweisung ist das Glattzentrum üblicherweise proppenvoll und möglichst zu meiden...

Über Mittag ein Freitags-Käffeli mit Richi am Bellevue und nach einem Kurzeinkauf im M-City schnell wieder ins Homeoffice. Überraschung am späten Nachmittag: Es klingelte und am Hauseingang lag ein an mich adressierter Blumenstrauss. Wer, wie, wo, was, wieso, wat'n hier los??? Meine Scheffin Valérie hatte mir einen herrlichen Frühlingsstrauss mit lieben Dankesworten für die geleistete Arbeit schicken lassen. Wie geil ist das denn?? Das kam jetzt sowas von unerwartet und bereitete mir riesige Freude. Echt jetzt! Das musste ich dann erst mal setzen lassen. Wow!

Das Wochenende startete am Samstag mit einem tollen Brunch bei Sandra und Christian in Winterthur. In ihrer rustikalen Dachwohnung einer renovierten Villa wurde alles aufgetischt, was mein Herz begehrte und der Magen liebte. Die Sonne schien schon frühlingshaft, doch blies noch ein kalter Wind, den wir später erst recht auf dem Goldenberg, dem Winterthurer Hausberg, spürten. Ein grosser Dank für die Einladung und dass ich nun Sandra's Christian kennenlernen durfte.

Am immernoch kühlen Sonntag hatte ich die Wahl: Entweder mit dem Auto ins Greyerzerland zu Abschiedsfahrten auf der Schmalspurbahn von Bulle nach Broc, oder entspannt in der Stadt bleiben und am Sternengrill einen feinen Hamburger geniessen. Ich entschied mich für die dritte Variante: Pyjamatag mit Kroko, da mir irgendwie alles andere schlichtweg zu strapaziös erschien...









Die warmen Tage kommen

Und es gelten modifizierte Regeln

Montag: Houmoffizz




Telephonat mit Corinne

Dienstag: Immernoch Houmoffizz

Am Abend zur Ärztin




Geschafft

Kleine Belohnung des Tages

Mittwoch: OOTD




Spaziergang über Mittag

Ei-Weggli zum Zmittag

Donnerstag: Immernoch Houmoffizz




Nasi Goreng zum Zmittag

Mandelchübeli zum Zvieri

Abends im Auto unterwegs




Destination Glattzentrum

Muji

Verschnaufpause in der Migros




Freitag: OOTD

Carac géant

Käffeliiiiiii!




Post am Abend?

Tatsächlich ein Blumenstrauss für mich

Unerwarteter Dank von der Scheffin




Samstag: Zwischenhalt in Höngg

Kleines Mitbringsel

Wunderbar renovierte Villa




Der Brunch ist eröffnet

Sonne tanken

Strahlende Sandra




Selfie mit Christian

Aussicht vom windigen Goldenberg

Murphy's Gesetz zur Zeitumstellung




Sonntag: Zmittag vom Scheffkoch

Brutzel, brutzel

Schnitzel mit Kartoffelsalat








Am Ende des ersten Quartals muss ich sagen, dass so manches dieser drei Monate wiederholend wirkt. Und doch war es nicht immer das Gleiche, denn jeder Tag hatte seine klitzekleinen Finessen. Es gilt aber auch zu beachten, dass doch die Möglichkeiten zur Beschäftigung und Entfaltung pandemiebedingt sehr eingeschränkt waren. Und das schon seit leicht über einem Jahr! Irgendwann aber werden wir alle auf diese spezielle Zeit zurückblicken und uns fragen, wie wir das bloss ausgehalten haben. Und auch augenzwinkernd eingestehen, dass diese Zeit der Entbehrungen gar nicht so schlimm war, vorallem im Vergleich mit den umliegenden Ländern, die weit grössere Restriktionen erfahren haben und wohl noch erdulden werden müssen.

Grundsätzlich hat mein drittes Jahr des neues Lebensabschnitts aber positiv angefangen. Die Gesundheit blieb mir weitgehend erhalten, ich kann weiterhin die Geschicke der Firma mitbestimmen und gewisse Fäden ziehen, und ich darf weiterhin auf meinen lieben Freundeskreis zählen. Das ist weiterhin nicht selbstverständlich, voallem nicht in der gesellschaftlich angespannten Lage rund um das allgegenwärtige Virus. Und schon wieder bin ich beim omnipräsenten Thema Virus angekommen. Möge es bald der Vergangenheit angehören.

Nun freue ich mich auf den Frühling und den Sommer. Erstens der milden Temperaturen wegen, zweitens in der Hoffnung, dass in absehbarer Zeit wieder die Strassencafés öffnen werden, und drittens um nach den bevorstehenden Reorganisationen und Systemumstellungen im Geschäft wieder mehr Perspektiven und Freiräume zu haben. Wieder mehr Zeit für mich haben, Neues entdecken, Versäumtes nachholen. So ist das Thema Thermalbad, wie auch ein Grillplausch im Freien nach wie vor auf der Wunschliste. Vielleicht wieder mehr reisen, gerne auch ins Ausland. Wien wäre einen Besuch wert, aber auch Prag (seit kurzem auf der Wunschliste), oder ein Kurzaufenthalt auf den Kanarischen Inseln - obschon ich es eigentlich abgeschrieben hatte, doch jemals noch das Meer zu sehen. Und Holland als frühere Reisedestination wäre auch wieder auf der imaginären Liste. Aber fangen wir mal mit dem an, was derzeit überhaupt möglich ist, wie Neuenburg oder Bern...

Der letztjährig erwähnte Spaziergang auf dem Gipfelgrat des Lebens geht also irgendwie weiter, der fade Funktionsmodus ist noch nicht eingetreten. Und jede Weggabelung brachte bislang neue Erfahrungen und Bestätigungen. Die herrliche Selbstverständlichkeit scheint uneingeschränkt da zu sein, aber loben wir den Tag nicht vor dem Abend. Trotzdem kann ich weiterhin sagen, dass die letzten Jahre meines Lebens - unter Ausblendung kleiner gedanklicher Endzeitszenarien, wie sie wohl jeder Mansch mal hat - unter'm Strich einfach geil waren. Oh ja! Und das kann gerne so bleiben. :-)

Möge der Winter nun endlich vorbei sein und die Frühlingssonne die Gemüter meiner treuen Leserschaft erfreuen. Ich freue mich auf gemeinsame Zeiten. Frohe Ostern und tollen Frühling!



Woche 13
, 29. März bis 04. April 2021:

Die Ostertage stehen vor der Türe. Und es sollte schön warm werden, zumindest zu Beginn. Am Montag nach der Hausarbeit durfte ich mit Mario einige Runden auf dem 4er mitfahren und nochmals die abendlichen Sonnenstrahlen geniessen. Am Dienstag-Abend nochmal an die Sonne, zu meiner kleinen Fluchtecke an der Voltastrasse, um den Kopf vom Geschäft freizulüften. Abwechslung am Mittwoch, welchem ich ganztags in der Manufaktur verbrachte: Zum Tagesstart ein schaumiger Cappuccino mit Cyrille in der Kantine, nachher  allerlei Papierkram am Schreibtisch sortieren/scannen/drucken, mittags mit Christof Paniertes mit Würfelkartoffeln geniessen, nachmittags eine strategische Telefonkonferenz und zwischendurch immer nette Begegnungen im Büro. Christof hatte heute seinen letzten Arbeitstag und wird neu in der Firmenzentrale in Zürich starten. Ich freue mich auf unser künftiges Fyrabigbierli beim Schiffbau. :-)Die Mittagspause am Homeoffice- Donnerstag startete mit einer Fahrt mit Steven vom Werdhölzli zum Central, dann folgte ein Abstecher zum Bellevue und endete wiederum mit der Fahrt mit Steven vom Central ins Werdhölzli. Perfektes Timing!

Und schon war es da: Da lang ersehnte lange Oster-Wochenenede. Viermal ausschlafen, viermal kein Programm, viermal Sponanität erleben. So suchten Richi und ich am Karfreitag den vor wenigen Tagen neu eröffneten Negrellisteg über das Gleisfeld des Zürcher Hauptbahnhofs auf. Noch war die Fussgängerbücke glänzend und sauber, wies kaum Schmierereinen oder Einkerbungen auf. Noch. Die Sicht auf das breite Bahnareal ist herrlich, wenn auch durch ein dickes Sicherheitsnetz getrübt. Diese neue Verbindung vom Kreis 4 zum Kreis 5 dürfte sich als guter Standort für Eisenbahnfotografen und weitere "Trainspotter" bewähren. Und auch wir beobachteten ausgiebig die unter uns durchfahrenden Züge und machten uns dann zügig auf den Weg zum Sternengrill...

Der Samstag war der einzige Tag zum Einkaufen an diesem Wochenende, sodass ich mittags zur Metzgerei Künzli huschte und mich mit Schnitzeln für den Sonntag und Montag eindeckte. Nachher noch ein Käffeli mit Steven am Bellevue und mit vollen Einkaufstaschen wieder ab nach Hause, weil einem der Wind heute recht kalt ins Gesicht blies.

So lag ich am Ostersonntag faul im Bett, als mich am späten Vormittag Mario nach einem "Uusfährtli" in die Ajoie fragte. Also ab sous la douche, in die Maske, das Auto auftanken und Mario aufpicken. Die Reise führte uns auf der N1 nach Oensingen und Balsthal zur OeBB. Da standen unerwartete Loks und Treibwagen zum entdecken herum, dabei wollten wir nur am Kiosk einen Proviant kaufen... Weiter gings westwärts nach Gänsbrunnen, einem weiteren Fotohalt am nördlichen Portal des Weissensteintunnels an der damaligen SMB, wo ein ehemaliger Triebwagen der Südostbahn als Tunnelkino etwas vergessen wirkend stationiert war. Kurz vor Moutier bogen wir auf die Transjurane N16 und folgen dieser bis Courgenay, um auf Nebenwegen bei Alle zur Bahnstrecke Porrentruy-Bonfol der CJ zu stossen. Ab da hangelten wir uns mit mehreren Zwischenhalten via Vendlincourt bis Bonfol, der Endstation der Stichstrecke und anschliessend zurück bis nach Porrentruy. In Porrentruy deckten wir uns nochmal mit Reiseproviant ein und wurden prompt von Bekannten angesprochen: Bernd war mit seiner Partnerin zufällig auf Westschweizreise und erspähnte uns am Bahnhofplatz... Auf dem Rückweg machten wir beim Bahnhof von Glovelier Halt, dem Ort von wo die Schmalspurstrecke der CJ nach La Chaux-de-Fonds abzweigte. Dort gab's auch noch einen Augenschein vom Bähnli und dann ging die Reise über Liesberg (Fotohalt für ICN), Breitenbach, Reigoldswil und Bubendorf (zur Umfahrung von Basel) und über die Autobahn N3 nach Hause. Eine sehr schöne Ausfahrt, trotz dem lästig-kalten Wind, dafür mit stahlblauem, wolkenfreiem Himmel.









Es scheint sonnig zu bleiben

Montag: Blumiger Gruss in die neue Woche

Nette Auswahl beim Beck Hug




Da kommt Mario

Verschnaufpause am anderen Ende der Stadt

OOTD




Spiegelungen

Linie 13 Kurs 12 auf'm Heimweg

Bloss weg aus'm Depot




Dienstag: Homeoffice

Abendsonne bei der Voltastrasse

OOTD




Mittwoch: Wiedermal ins Büro

Cappuccino mit viiiiiiel Schaum

Fisch-Nuggets mit Würfelkartoffeln




Konferenz mit Herz (aus Schoggi)

Besuch von Christof

Und Besuch von Cyrille




Donnerstag: Mittagsrundfahrt...

... mit Steven

Spiegelungen




Kurze Pause am Bellevue

Sichtung auf dem Heimweg

Karfreitag: Auf zum Negrellisteg




Oben angekommen

Blick zur Zollstrasse

Richtung Hauptbahnhof




S-Bahn-Verkehr

Da ist grad was los

Erst wenige Passanten




Ehemaliges Stellwerk

Blick zur Europaallee

OOTD




Schattenspiel

Er hat seine Wurst bereits

Ein Hamburger für mich




Ostergruss von meiner Haarfee

Samstag: Was mag da wohl drin sein???

Gruss vom Bellevue




Ostersonntag: Der Hase fährt aus

Erster Halt: Balsthal

Temporär ausgediente Fahrzeuge




Drei rumstehende "Bobo"s

Ich konnte es nicht lassen

Re 4/4 11129




Lokal des Modellbahnclubs Balsthal

Nächster Halt: Gänsbrunnen

Rollendes Tunnelkino




Grüezi!

Weiter in die Ajoie: Pendelzug der CJ

Ausgediente Tankstelle bei Alle




Courrendlin

Paradies für Eisenbahn-Enthusiasten

Tafeln, Schilder, Bleche en masse




Das waren noch Zeiten

Zwischenhalt bei der Sägerei Vendlincout

Staubige Angelegenheit




Gelungene Aufnahme bei Vendlincourt

Ausgebleichter NPZ in Bonfol

Bahnhof Bonfol




Baugleiche Garnituren

Posieren beim RBDe4/4

Erwischt




Alte und neue Kieswagen

Alles im Griff

Depotgebäude




Ausfahrt aus Bonfol

Weiter nach Alle, mit Sonnenbrille

Bahnhof Alle




Porrentruy: Wer möchte hier wohnen?

Abfahrbereit nach Bonfol

Stellwerk in Porrentruy




Zwischenhalt in Glovelier

Herrliches Abendlicht bei Liesberg

EIn ICN in der Abendsonne








Woche 14, 05. bis 11. April 2021:

Ostermontag, ausschlafen, faulenzen, nichts tun. Von Westen zog ein Tief heran, der Himmel war immer wolkiger, der Wind nahm zu und der Winter kündigte sich für eine kurze Wiederkehr ein. Die Ausfahrt in die Ajoie hatte mich irgendwie geschwächt und ich vegetierte ganztags lustlos im Pyjama herum und schaffte es zumindest, die Bilder vom Vortag zu bearbeiten. Aber da war doch noch was: Ja, die vergangenen Samstag voller Stolz gekauften Schnitzel!

Ab Dienstag kam der Schnee wieder, zuerst ganz fein, dann nochmals in schöner Pracht. Und das im April! Also wärmte ich mich im Homeoffice mit den restlichen Schnitzeln oder Suppe auf, begab mich am Nachmittag dann aber noch zu einer Besprechung in die Informatik-Zentrale, wo es zum Feierabend - wie es der Zufall(?) so will - noch einen kleinen Umtrunk mit Corinne und Rudolf ergab. Einen Grund anzustossen gibt es ja immer.

Donnerstag und Freitag hatte ich frei genommen. So setzte ich mich am Donnerstag kurzerhand ins Auto und fuhr mach nach Liestal, wo angeblich die Fahrzeuge der kurz zuvor eingestellten Waldenburgerbahn auf Lastwagen verladen werden sollten. Und tatsächlich: Was für ein Anblick, alle Trieb- und Steuerwagen in einer Reihe aufgestellt am Strassenrand zu sehen. Die Fahrleitung war zu Gunsten der Kranmanöver bereits entfernt worden, und zahlreiche Schaulustige beobachteten das zeitintensive Geschehen. Es war als wäre das halbe Waldenburgertal auf den Beinen um diesem Spektakel beizuwohnen. Für meinen Geschmack zu viele Leute, zu viele Fotografen, zu viel Verkehr, und kein Parkplatz in der Nähe. Also spontan ein paar Bilder aus dem Auto machen und wieder ab nach Hause.

Reisefreudig machte ich am Freitag den nächsten Ausflug: Diesmal ging es nach Sool um Peter in seinem rustikalen Häuschen mit niedigen Decken, fernab der Zivilisation zu besuchen. Das Wetter passte, die Sicht war toll. Die Zither, auf der Peter mir etwas vorspielte, war dann wieder eine Sache für sich. Doch es war mir eine Freude ihn wiedermal zu sehen und zu fachsimpeln, da dies aufgrund der Distanz leider nur selten vorkommt.

Am Samstag zog es mich zu einem kleinen Stadtspaziergang wieder zum Rechberggarten und weiter zum Leonhardquartier. Mitten in der Stadt verbergen sich so kleine Oasen der Ruhe. Ungeahnt, unerwartet, unentdeckt. Dafür war der Sonntag ein Tag der nötigen Erholung, teils gewollt, teils ungewollt: Mittags nochmals ein gluschtiges Schnitzelmenü, abends (als es plötzlich abwärts ging) dann ein Neocitran.









Der Winter kommt nochmal kurz

Ostermontag: Wärmendes aus der Pfanne

Mmmmmmmh!




Dienstag: Nochmals Schnee

Houmoffizz

Der Zmittag ist gleich fertig




Uiiiiiiii!

Sind etwa alle Informatiker im Houmoffizz?

Zuerst mal ein Käffeli




Auch hier lässt sich's arbeiten

Feierabend! Zeit für einen Umtrunk

Zum Wohle!




Mittwoch: Noch mehr Schnee!

Gut, kocht Kroko eine feine Suppe

Hat manchmal was... :-)




Donnerstag: Verlad im Sonnenschein

Ein ganz komischer Anblick bei Bubendorf

Huch! Bin ja auf der Gegenfahrbahn!




Fahrzeuge soweit das Auge reicht

BDe 4/4 12 ist parat für den Verlad

Daheim gab's eine Tee-Pause




Keine Mirage auf Kurs 12?

Freitag: Immernoch Zmorge auf der Strasse

Fahrt ins Glarnerland




Herzige Molkerei in Netstal

Welch wunderbare Tafel!

Birnbrot als Mitbringsel nicht vergessen




Sool GL

Paradies

Peters Büsi




Niedrige Decken im Haus

Peter hat eine Zither ausgepackt

Sonne tanken




OOTD

Sicht auf das Glärnisch-Gebirge

Samstag: Tagesstart beim Viadukt




Was hab ich da wohl eingekauft?

Bei der Universität Zürich

Welch markantes Gebäude




Im Rechberggarten

Grüeziii

Nur noch ein einziger Parkplatz frei?




Nach der Leonhardshalde

Kenngottweg

Haldenegg




Auch Snoopy geniesst das Sonnenbad

Sonntag: Nochmal Schnitzeli

Am Abend dann krank ins Bett








Woche 15, 12. bis 18. April 2021:

Und wieder eine Woche mit Heimarbeit, ausser am Dienstag. Es waren wohl die Luganighe mit Bratkartoffeln, die mich dann in die Manufaktur zogen. Und am Freitag war ein freier Nachmittag angesagt, den ich zum Einkauf beim Künzli-Metzg nutzte, um mir sogleich von Kroko wiedermal ein Schnitzel in die Pfanne hauen zu lassen. Oh, diese Schnitzel... Ich hätte nie damit anfangen sollen...

In der Hoffnung, diesen Samstag nochmal ein paar wenige Wagen der Waldenburgerbahn - aber ohne den grossen Rummel von letzter Woche - erspähen zu können, brauste ich wiederholt nach Liestal/Bubendorf. Das Areal, auf dem noch sieben Fahrzeuge gelagert wurden, war leider eingezäunt und sogar bewacht. Und der nette Wachmann liess mich trotz meinem freundlichsten Erbitten nicht hinein. So schlich ich einfach, immer wohlwissend in seinem Blickwinkel zu sein, dem Zaun entlang und versuchte halt so die Wagen zu erhaschen. Was ich da noch nicht wusste: Eines meiner Fotos sollte den Weg in die Ausgabe 3/2021 der Fachzeitschrift "Blickpunkt Strassenbahn" finden! ((mega-stolz!!!)) Wie erwartet war ich dort nicht die einzige Interessierte mit Fotoapparat. Ein weiteres halbes Dutzend Sachverständige (wohl mit persönlichem Bezug aus dem Grossraum Basel) versuchten ihr Glück ebenfalls, und so traf ich zufällig auf Ernst vom örtlichen Tramclub, um echli über die guten alten Zeiten zu philosophieren.

Während die anderen noch die Gegend inspizierten, fuhr ich mal weiter zum Muttenzer Auhafen, wo die übrigen 10 Wagen für den Verlad in Schiffe mit Richtung Slowakei (zur Schwarzgranbahn) stehen sollten. So kurvte ich im Schritttempo durch das eigentlich verbotene(!) Gelände und wollte schon enttäuscht den Heimweg antreten, als doch noch versteckt hinter Containern die Rot-Crème-Lackierung hervor blitze. Da standen sie, drei Stück grad am Rheinufer, sieben verschachtelt zwischen wuchtigen Kränen und aufgetürmten Behältern. Und ich war mausbeinallein aus dem Gelände, glaubte aber zwischenzeitlich verängstigende Geräusche und sogar Stimmen zu hören, sodass ich mich ab und an lieber zwischen die Fahrzeuge zurückzog. Es war ein unheimliches und beklemmendes Gefühl, denn dank böser Vorstellungen im Kopfkino möchte ich mir ungezäumte Hafenarbeiter lieber möglichst auf Distanz halten. Und Hilfe hätte niemand holen können. Auch nicht, wenn ich irgendwo arg gestolpert wäre oder mich sonst irgendwie verletzt hätte. Und wer würde schon einer Frau glauben, dass sie allein zum Hafen fuhr um Eisenbahnen zu fotografieren? Darum Augen und Ohren offen halten, so unauffällig wie möglich die Bilder machen und dann bloss weg. Witzig war, dass mir beim Wegfahren ein Model-Fotograf auffiel, der die vermeintlich menschenleere Hafenkulisse nutze um eine junge Frau vor ebendieser ins rechte Licht zu rücken. Ganz so unbelebt war der Auhafen also doch nicht.









Erst Regen, dann Sonne

Montag: Wochen-Kohl mit dem Team

Wiedermal Gesundes auf dem Teller




Dienstag: Auf ins Büro

Luganighe mit Bratkartoffeln und Tomate

OOTD




Mittwoch: Houmoffizz-OOTD

Donnerstag: Schmeckt besser als es aussieht

Freitag: Die Sonne scheint, hurra!




Ei-Weggli zum Zmittag

Einkäufe erledigt

Es kann los gehen




Kroko hat alles im Griff

Jaaaaaaaaaaaaa!

Neue Lieblingsserie




Samstag: Start beim St.Jakob-Beck

Umsteigen am Schiffbau für zum Metzg

Anstehen für die Schnitzel




Bubendorf: Eingezäuntes Gelände

Sieh mal wer da ist: Ernst

Bt 117, BDe 4/4 15, Bt 119, Bt 111




Leider komme ich nicht näher ran
(Bt 118, Bt 114, BDe 4/4 14)

Mein Bild für die Fachzeitschrift

Hier der Beweis!! Yeah!!!




Die Sonne blitze kurz durch

Ehemalige Station Bubendorf

Historisches Wartehäuschen




Da muss ich mich einfach hinsetzen

Einfahrt zum Muttenzer Auhafen

Wer findet die Wagen?




Da sind drei davon

BDe 4/4 11, Bt 120 und Bt 115

Unterschiedliche Scheinwerfer




Und da versteckt sich der Rest

Bereits für den Weiterverlad

Führerstand des BDe 4/4 13




Liestal grüsst Hölstein

Unbefugt auf dem Gelände

Bt 113 mit Blumenschmuck




Da stehen sie in Reih und Glied

Kupplungen festgebunden

Richtig zusammengepfercht




BDe 4/4 16, 17, 12 sowie Bt 112, 116

BDe 4/4 13 unter grossen Kränen

Bt 113




Bewegungsapparat des Krans

Für dieses Bild kniete ich nicht, das ist wirklich so wuchtig!

Zwei Meter hohes Antriebsfahrgestell




Sonntag: Schnitzel zum Brunch

Nachmittags-Tee bei Richi

Birnenbrot und Kaffi zum Znacht








Woche 16, 19. bis 25. April 2021:

Freud und Leid liegen nahe beieinander. Diese Woche begann mit wiedergewonnenen Freiheiten und wunderbaren Komplimenten, endete dann aber tränenreich und depremiert.

Seit diesem Montag bieten die Terrassen und Freiluft-Cafés wieder ihre Waren feil und war einfach herrlich, den Kaffee wieder aus Porzellantassen statt aus Kartonbechern geniessen zu dürfen. Wieder Löffel statt Rührstab, wieder "take a seat" statt "take away". Nur der Böögg fehlte, der dieses Jahr (wiederum pünktlich um 18 Uhr) in der Schöllenenschlucht verbrannt wurde.

Der Dienstag bildete quasi den Höhepunkt der Woche, denn einerseits erhielt ich ein super Kompliment von Fabienne "Du bisch die Bescht und sehr wichtig, chasch dr es Krönli uufsetze", dann meinte Sandra C., sie hätte sich für ihre neuen Wellen im Haar von meiner Frisur inspirieren lassen, und zuletzt der erste Znacht nach langem in einem richtigen Restaurant, mit Bedienung und richtigem Geschirr und Menüauswahl. Anlass für letzteres war Stevens Geburtstag, den wir mit Richi im Santa Lucia Altstetten zelebrierten. Wenn die Lokale schon offen haben dürfen, soll das auch genutzt werden, weshalb mich am Mittwoch-Abend Hans und Steven auf einen Schlummertrunk zum Kiosk im Juchhof mitnahmen und ich am Donnerstag über Mittag mit Richi das "Sein" am Belcafé zelebrierte. Den Freitag verbrachte ich wiedermal im Büro, im richtigen Büro. Und irgendwie fing es schon an traurig zu werden, weil ich mich von zwei liebgewonnenen Mitarbeiterinnen verabschieden musste: Natalie vom Kundendienst und Sandra B., Leiterin der Division International. Letztere hatte mir vor bald drei Jahren zusammen mit dem damaligen Direktor den Weg geebnet, mich in der Unternehmung entfalten zu können. Dank deren Unterstützung fand ich den Mut zum grossen Schritt und bin ihnen sehr dankbar für diese unglaubliche Möglichkeit. Und nun geht auch meine zweite Fürsprecherin, versicherte mir aber, dass ich "als Patricia gut etabliert" sei und ich mir "überhaupt keine Sorgen" zu machen brauche. Das versuche ich innigst zu beherzigen.

Die Sonne liess das Thermometer am Samstag in die Höhe schnellen, ein schöner Sommertag stand bevor. So raffte ich mich auf, fuhr zur Post um für Fatima einen Brief einzuwerfen, genoss Bretzeli und Kaffi am Bellevue, liess mich vom Flexity durch die Stadt kutschieren und landete schlussendlich beim lokalen Tram-Museum. Dieses Wochenende war dort Flohmarkt und der Verkauf von alten Dienstfahrplänen angesagt. Die Besucherzahlen hielten sich, wie auch meine Euphorie beim Anblick der immer gleichen Artikel, stark in Grenzen. Selbst der Güggeli-Grill auf dem Vorplatz schien mehr Anziehungskraft zu generieren als das Tram-Museum. So ergatterte ich für Richi einige ausgewählte Fahrpläne aus alter Zeit und schlich mich mit dem viereinhalb Kilo schweren Papiersack unauffällig wieder davon. Die Sonne brannte kräftig und irgendwo einzukehren war hoffnungslos, da die Aussenlokale berstenvoll waren und sich sogar vor dem Zeughauskeller eine beachtliche Warteschlange gebildet hatte. Hitze, kein Platz, schweres Gepäck, mausbeinallein, da verging mir die Lust auf alles. Ab nach Hause.

Für den Sonntag war eine Fahrt nach Neuenburg vorgesehen, das 1st-Klasse-Bahnbillett hatte ich schon vor zwei Monaten gekauft und freute mich seit langem auf diesen Tag. Doch es kam anders und fing schon am Samstag mit einer Melancholie an, die am Sonntag in einem Nervenzusammenbruch endete. Ein heulendes Häufchen Elend, das den Tag in dunkler Abgeschiedenheit verbrachte, weil es wiedermal realisierte, dass seine Aufgabe zu dienen und zu funktionieren ist. Beim Niederschreiben dieser Zeilen geht es mir wieder besser, fühle mich stabiler. Aber trotzdem bleibt die Frage, ob sich wirklich jemand für MICH als Mensch (und nicht nur als nützlicher Zeitvertreib oder Laufmädchen) interessiert. Der Druck bei der Arbeit, dass alles trotz erschwerten Umständen weiterhin funktioniert und rund läuft, ist gross, und ebenso die Erwartung im persönlichen Umfeld für Aufgaben und Erledigungen. Solange man funktioniert, kommt man gut an. Und meine eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Anliegen? Meine Vorschläge bleiben meist resonanzlos, und nur selten eine gereichte Hand zur Partizipation an Aktivitäten. Doch schnell mal ein 'Mach mal dies' oder 'Tue mal das'. Diese Erkenntnis ist so erniedrigend.









Es wird wärmer und wärmer

Hurra, die Beizli haben draussen wieder geöffnet!

Montag: Houmoffizz-Zmittag




Das Belcafé hat wieder Tische platziert

Auch der kleine Böögg freut sich

Sächsilüüte - und keiner geht hin




Dienstag: Austausch mit Sandra C.

Abends ins Sansta Lucia Altstetten

Zuerst die Vorspeise




Da kommt der Hauptgang

En Guete & Gratulation dem Geburtstagskind!

Es geht wieder heimwärts




Mittwoch: Wochenritual

Zum Zmittag mal eine Tomatensuppe probieren

Die schmeckt ja richtig gut




Das Bild des Mittags

Abends zum Werdhölzli

Erfrischung im Garten-Kiosk




Gemütlichkeit mit Steven und Hans

Es blüht in der Schrebergartenwelt

Abends noch ein Regenbogen




Donnerstag: Zmittag am Bellevue

Der Geniesser

Raison d'être




OOTD

Freitag: Bäume in der Morgensonne

Unterwegs ins Büro




Guete Morge

Abschieds-Tee und -Kuchen

Natalie verlässt leider die Manufaktur




Zmittag mit Aleks im Lycka

Hamburger, mmmmh, fein!

Abschied von Sandra B.




Abends kurz in Fatima's Lagerraum

Samstag: Hier erlitt mein Natel seinen Glasbruch

Kaffee muss sein




Rundfahrt mit dem Flexity

Der Güggeligrill zieht mehr Menschen an als das Museum

Der Bus 324 ist auch eingetroffen




Ausfahrt auf die Linie 21

Drinnen der Flohmarkt mit den üblichen Ladenhütern

(Schildbürger-)Schilder?




Magnet des Tages: Alte Dienstfahrpläne

Kollisionsschaden?

Pause




Der Bus steht da wie angewachsen

Sonntag: Programmänderung/Sendepause

Für den Abfalleimer








Woche 17, 26. April bis 02. Mai 2021:

Welch ein Glück, dass die Krise vom Wochenende dank Ablenkung der täglichen Arbeitslast wieder abgewendet werden konnte. :-(( Erfrischend positiv wirkte sich am Dienstag das Mittagessen-Treffen mit Sachi aus. Schon über ein Jahr war es her, seit wir uns letztmals sahen, als sie im vorigen Frühling die Firma verliess, heiratete und dann die grosse Coronavirus-Hausarrest-Zeit über uns her brach. Und aus purem Zufall sah sie mich gestern beim Bahnhof Altstetten vorbeilaufen, schrieb mich an, und wir machten grad für die heutige Pause an der Sonne ab. Weil sie grad dort ums Eck arbeitet, bietet sich das auch für die noch verbleibenden Houmoffizz-Wochen prima an...

Es tut schon gut, wenn man in dieser Zeit mal ins Büro schleichen kann. Selbstverständlich immer mit einem triftigen Grund, wie diesen Mittwoch, da ich zwingend etwas ausdrucken musste. Zwinker, zwinker. ;-) Es geht mir auch darum wiedermal Menschen zu sehen und mich austauschen zu können, auch wenn nur ganz wenige Bürogspändli da sind. So war es mir auch eine Freude, am Donnerstag mit Richi zum Sternengrill zu können, denn der Rest der Woche war wetterbedingt wieder tote Hose angedroht.









Doch noch nicht Frühling

Montag: Erster Foto-Fang des Tages

Und wieder der Wochen-Team-Kohl




Wienerli im Teig zum Zmittag

Und eine Sünde zum Dessert

Genau so ist es




Dienstag: Ein Rotmilan kreist ums Haus

Welche Wiedersehens-Freude! :-)

Da will jemand mein Ei-Weggli




Er vertreibt weiter die kleinen Vögel

Post am Abend: Ein Mobilitäts-Gutschein

Mittwoch: Romantische Morgenröte




Gefährlich: Kaffee + Waldbeer-Gipfeli

Es sieht nach Regen aus

OOTD




Geschnetzeltes im Reisring. Au ja!

Zum Feierabend auf's Schiff

Allein in der 1ten Klasse




Angekommen

Donnerstag: Eine online-Präsentation mit bekannter Folie

Wer ist das oben rechts im Bild?




Am Nachmittag zum Sternen-Grill

So liebe ich es einfach

Genau!




Weisse 7, schwarze 7: Unterschied?

Freitag: Nein, noch nie! Muss ich gleich probieren! ;-)

Proviant für heute und morgen




Brutzel, brutzel, brutzel

Für einmal mit Reis und Tomätli

Toni forever!




Samstag: Ein trüber Daheimbleib-Tag

Es kann losgehen

Zum Znacht vor dem Fernseher




Sonntag: Noch so ein trister Tag

Vielleicht kann die Suppe das Gemüt aufhellen

Ja, genau so kommt es mir vor








Woche 18, 03. bis 09. Mai 2021:

Diese Woche war der Montag der Bürotag und das Wetter erlaubte es Aleks und mir, den Zmittag im Lycka auf dem Dorfplatz zu geniessen. Nach der langen Zeit der Entbehrungen ein genüsslicher Moment. Und weil es am Nachmittag immernoch so schön sonnig war, stand ich um halb fünf bereits am Schiffsanlegeplatz um die Heimfahrt auf der MS Linth anzutreten. Während ich auf dem Schiff eine geeignete Ecke für ein Selfie suchte, sprach mich ein Familienvater in Begleitung seiner drei Töchter an. Offenbar fiel ich den Kindern auf und sie getrauten sich nicht zu fragen, weshalb sie ihre Neugier dem Vater delegierten: Bist du ein Mann oder eine Frau? Und so stand ich den schüchternen Mädchen ganz offen und entspannt Rede und Antwort zu ihren ehrlichen und aufrichtigen Fragen. Auch ihr Vater erklärte ihnen ergänzend, dass es verschiedene Optionen im Leben gäbe und sie möglichst interessiert und vorurteilsfrei durch's Leben gehen sollen. Eine spannende und lehrreiche Begegnung für alle Beteiligten. :-)

Die weiteren Tage waren nass, trüb und kühl, sodass ich das Haus nur kurz zum Proviant-Kauf oder für einen Spaziergang zu Gunsten der Kondition verlassen habe. Am Freitag war dann der erste Impftermin angesagt: Schon kurz vor 9 Uhr durfte ich im Impfzentrum am Hirschengraben aufkreuzen und war beeindruckt ob der speditiven Abwicklung des Ablaufs. Quasi pünktlich wurde mir in den Arm gestochen und nach einer kurzen Wartezeit (für den Fall dass es Komplikationen gäbe) konnte man das Lokal mit einem ersten Zertifikat verlassen. Der zweite Impftermin ist für in vier Wochen festgelegt.

Am Samstag durfte ich wiedermal zu Angela, um mir die Nägel machen und die Haare kürzen zu lassen. Neuerdings gönne ich mir auch jeweils eine wohltuende Kopfmassage. Dabei ich muss aufpassen, dass ich dann nicht wegdöse, so angenehm und entspannend das nämlich jeweils ist...

Weil letzthin seitens Tram-Museum der Lausanner Anhänger B 119 klammheimlich ins Ausland verschachert wurde, haben sich Richi und ich diesen Sonntag nochmals einen Besuch in selbigem Museum vorgenommen um zu prüfen, ob nicht noch irgendwas unkommentiert abhanden gekommen sein könnte. Man kann ja nie wissen. :-) Doch alles beim alten und wie gewohnt sehr wenig Publikum zugegen. So zogen wir weiter zum Zeughauskeller, wo kurze Zeit später auch Steven noch zu uns stiess. Wiedermal nicht selbst gemachte Wiener Schnitzel und Cordon-Bleu zu geniessen war einfach göttlich. Nach diesem wunderbaren Mahl begleitete mich Richi (auf mein ausgiebiges Quengeln hin) noch kurz zum Rechberggarten, da ich mir dort ein paar nette Bilder erhoffte. Die Fotos sind punkto Bildausschnitten und Blickwinkel wunderbar geworden (Richi hat das einfach im Griff!), allerdings habe ich schlagartig den ernüchternden Eindruck bekommen, in den letzten Monaten dicker, rundlicher und dadurch weniger attraktiv geworden zu sein. Tja, Bilder lügen nicht. :-((









Sonne, Regen, Sonne ...

Montag: Süsser Start in die Woche

OOTD




Zmittag im Lycka

Wiedermal Hamburger mit Aleks

Kurz nach halb 5 schon auf dem Schiff




Ein Gruss vom Kapitän

Herrliche Seeluft

Die MS Helvetia macht Platz




Angekommen

Dienstag: Leichter Zmittag daheim

Mittwoch: Zum Glück im Houmoffizz




Zum Zmittag Nasi Goreng

Leider zum letzten Mal: Das Produkt wurde ausgelistet :-((

Dafür ein süsser Zvieri




Donnerstag: Wärmende Suppe

Abends ein Spaziergang im Regen

Farbenfroh unterwegs




Vom Wind geknickter Baum

Endlich wieder Terrasse und Frühlingssonne? Wo denn??

Gilt für Mann und Frau!




Keine Kundschaft bei der Polybahn

Menschenleer dank Dauerregen

Freitag: Erster Impftermin




Referenz- und Impfzentrum

Formular ausfüllen, kurz warten, und ...

Autsch!




Geschafft

Noch 15 Minuten sitzen (falls man doch noch umfällt)

Polybahn




Abends in der Post: Toni-Butterform

Samstag: Zuerst einmal ein Käffeli

Schabernack bei Angela




Selfie-Zeit

Im Hinterhof des Coiffeur-Salons

Was für ein Menü! :-)




Sonntag: Muttertag

Stärkung am Bellevue

Wenig los im Tram-Museum




Die Zürcher "Arosseuse"

Von Gross bis Klein, für Gross und Klein

Unzählige handgemachte Modelle




Gähnende Leere

Kurze Pause im Karpfen Be 4/4 1430

Zeit zum Mittagessen




Wiedermal Zeughauskeller

Wiener Schnitzel mit Pommes Frites

Freudige Gesichter




Rechberggarten

Rechberggarten

Bei der Mensa der Uni Zürich




Blick in Richtung Glarner Alpen

Beim Brunnen der Universität Zürich (mein Bild-Favorit)

Portraitaufnahme






Guter Vorsatz










Woche 19, 10. bis 16. Mai 2021:

Und wieder wo eine Sonne-Regen-Sonne-Woche, welche unsereins diesmal gänzlich im Houmoffizz verbrachte. Doch ganz so unspektakulär war die Woche dann noch nicht:

Nebst dem Wocheneinkauf am Montag mit Steven im Coop Silbern stand Ende der Woche ein Interview-Termin in der Beobachter-Redaktion auf dem Plan. Über das Transgender-Network wurde ich angefragt, ob ich bereit wäre etwas zum Thema "Diskriminierung von Trans*-Menschen im Arbeitsverhältnis" beizutragen. Obwohl ich der Redaktorin im Vorfeld mitteilte, dass ich ihr punkto Diskriminierung aus persönlicher Sicht leider nicht allzu viel sagen könne, machten wir trotzdem für diesen Freitag einen Gesprächstermin im Medienpark beim Kappeli ab. Der Empfang war herzlich und das lichtdurchflutete Grossraumbüro war infolge pandemiebedingter Abwesenheit kaum besetzt. So zogen wir uns mit einer Tasse Kaffee in eines der gläsernen Sitzungszimmer zurück, wobei ich gespannt auf ihren Fragekatalog wartete. Diesen hatte sie zwar, doch wir entscheiden, dass ich einfach mal zu erzählen beginnen solle und innert dieser Stunde erzählte ich ihr frei von der Leber ganz viel über mögliche negative, und meine demgegenüber tatsächlichen positiven Erlebnisse im Berufsleben. Und sie schrieb auf und schrieb auf, und am Ende der Stunde gestand sie ein, dass sie gar keine offenen Fragen mehr haben würde. :-) Meine Botschaft war unterm Strich, dass nicht zwingend Diskriminierungen vorfallen müssen, sondern dass es auch Geschichten gibt, in denen alles gut verläuft. Meine bald zweieinhalb-jährigen Erfahrungen weisen einfach keine Schattenseiten auf. Ganz ehrlich! Nach dem Motto "Es kann auch nichts passieren". Ich bin nun gespannt, ob und wann der Bericht in einer der monatlichen Beobachter-Ausgaben erscheinen wird und inwieweit meine Ausführungen dort Einzug finden. Sie hat jedenfalls versprochen, sich bei mir zu melden.

Am regnerischen Sonntag ging es dann mit Richi auf grosse Reise: Ziel war die Westschweiz, genauer gesagt die undurchsichtige Sammlung dutzender (hunderter?) ausgedienter Trolley- und Autobusse von Rétrobus bei Moudon. Diese Organisation sammelt unzählige Fahrzeuge, vornehmlich Schweizer Bauart und priorität Westschweizer Verkehrsbetriebe. Fahrtüchtig sind allerdings nur die allerwenigsten Exemplare, nicht zuletzt wegen der Abstellung unter freiem Himmel, ohne Schutz vor der bösen Witterung. So fanden wir diesen und jenen Bus am eingezäunten Geländerand, eingenommen von Büschen und Sträuchern sowie mit Rostflecken und wahrscheinlichen Standschäden. Schade, dass dieses wertvolle Erbe zwar vor dem Abbruch verschont, aber dann derart lausig beherbergt wird. Natürlich ist es eine Frage des Geldes einen gedeckten Abstellplatz zu haben. Andererseits wird einfach alles gekrallt was der Ausrangierung droht, um es dann auf einem verwachsenen Gelände vor sich hin darben zu lassen. Eine Aufarbeitung kommt dann sicherlich derart teuer, dass ein Abbruch doch unausweichlich erscheinen könnte. Mein Herz schlug grad höher, als ich einige "meiner" Autobusse vom Typ Saurer SH560-25 erspähte.

Von Moudon bzw. Bressonnaz aus folgten wir der vermeitlichen Strecke der ehemaligen Jorat-Trambahn in Richtung Mézieres, Châlet-à-Gobet und Lausanne. Es waren nicht mehr viele Indizien der 1963 eingestellten Tramlinie erkennbar, sodass wir einfach der Nase nach fuhren und ab und an sicherlich nicht der ursprünglichen Linie folgten, dafür aber punktuell Orte entdeckten, die sich im Nachhinein tatsächlich als bediente Ortschaften dieser damaligen TL-Überland-Tramstrecke entpuppten. Kurz vor Lausanne änderten wir die Fahrrichtung Richtung Jura, wo wir an der Strecke der Orbe-Chavornay-Bahn auf ausgediente und für den Verkauf ins Ausland vorgesehene Lausanner Trolleybusse stiessen und auch dem kleinen Bahnhof Orbe einen Kurzbesuch abstatteten. Der Regen trieb uns dann weiter nach Baulmes, wo sich ausrangierte Wagen der YSteC befanden. Auch hier meinte es der Regengott nicht gut mit uns. Also ab ins Auto und (mit kurzem Zwischenhalt beim Bahnhof Neuchâtel für einen Imbiss) ab nach Hause. Wir hatten heute satte knapp 500 Kilometer zurückgelegt.









Hört der Regen denn nie auf?

Montag: Online-Tag

Mittagsspaziergang




Ei-Weggli oder Würstli im Teig?

Die Wienerli im Teig haben gewonnen

Abends zum Coop




Mein Einkaufs-Begleiter

Dienstag: Gemüse-Tag

Süsses zum Dessert




Mittwoch: Daheimbleib-Tag

Mal das hier probieren

Nein danke, kein Wiederkauf




Donnerstag: Suppen-Tag

Freitag: Interview-Tag

OOTD




Medienpark

Redaktion des Beobachters

Nebenbei: Guter Leserbrief im Tagblatt




Wer kann da schon Nein sagen?

Danke, Kroko!

Da lachen Herz und Gaumen




Samstag: Spazier-Tag

Guten Morgen, Familie Ente

Ein herrlicher Morgen




Hier geht's lang zum Cargo-Tram

Xe 4/4 1922

OOTD




Führerstands-Dekoration

Xa 1990

Türsteher-Büsi




Zmorge mit Richi beim Viadukt

Heimfahrt mit Winke-Winke

Heute wieder viel gelaufen. Bravo!




Sonntag: Reise-Tag

Schmalspurgleis vor dem Bhf Moudon

Auch hier noch Gleise im Teer




Büsssing BS 110V Nr 4616 ex VBZ

Wird dieser TC-Trolleybus sachgerecht gelagert?

Freude: Da hinten steht der Saurer SH




Enteiser Saurer SH560-25 Nr. 489

Hinter mir ein aus Chile repatriierter Genfer Trolleybus

Den VBSG-Bus 219 gefunden




Auf der Anhöhe sieht man mehr

Bus-Friedhof Moudon-Bressonnaz

Busse kreuz und quer, ganz und kaputt




ex Jorat-Tram BDe 4/4 191

Leider ist alles eingezäunt

Weiter zum Bahnhof Bressonnaz




Dahinter ist noch eine Abstellfläche

Flucht vor dem Regen in die Bahnhofsunterführung

Ex St.Galler Trolleybus Nr. 132




Dort steht der MB 405 ex VBZ Nr. 660

Ehemaliger Güterschuppen in Vucherens

Bahnhof Mézières




Strassenseite von Mézières

Der Bahnhofplatz heisst weiterhin so

Steht in dieser Halle noch was rum?




Molkerei von Claie-aux-Moines

Rollenförderrampe für Milchkannen

Fund im Industriegebiet LesGranges




Über ein Dutzend Lausanner Trolleybusse
auf ihren Verlad nach Bulgarien wartend

Etwas Farbe in den tristen Tag

Nächster Halt: Bahnhof Orbe




102 Jahre alte Bahnlinie

Rangierlok Ee 2/2 1

:-)




Zwei Farbtupfer in Orbe

Innenraum des Be 2/2 14

Führerstand des Be 2/2 14




Bli Bla Blo

Ganz einfach zu bedienen

Abfahrbereit




Nächster Halt: Bahnhof Baulmes

Krokodil Ge 4/4 21

Ausrangierter Be 4/4 5




Kroko hier, Kroko da

Kindermalerei

Bloss nicht zubeissen




Fenster wie Schiessscharten

Spartanischer Führerstand

Ab nach Hause!








Woche 20, 17. bis 23. Mai 2021:

Welch 6









Durchzogen und unberechenbar

Montag: Was für ein Kack-Wetter!

Fernmündliche Wochenbesprechung




Dienstag: Einfach aber gut

Mittwoch: Heimbüro

Wieder ein neues Experiment




Operation gelungen, Patient entzückt

Donnerstag: Ab ins Büro

Ein Dankeschön am Team-Meeting




Abschied von Sandra B.

Originelle Karte aus Knitterpapier

Cordon-Bleu zum Zmittag




Freitag: Spartanischer Zmittag

Samstag: Käffeli am Mittag

Wienerli am Abend




Sonntag: Ausfahrt aus Oerlikon

Mein persönlicher Fahrer

OOTD




Es ist eng im Führerstand

Von Richi am Schaffhauserplatz erwischt

Und plötzlich kam der Regen




Oben schien dann wieder die Sonne

Pause vorbei, weiter geht's

Wer trinkt mit mir ein Bitter Lemon?




Antwort: Hans

Einfahrt ins Depot - Feierabend!

Netzfang: Wer sitzt im ersten Fenster?








Woche 21, 24. bis 30. Mai 2021:

Der Druck im Büro wächst von Tag zu Tag, denn Ende dieser Woche steht eine grosse Umstellung an: Der Wechsel auf das neue SAP S/4 mit gleichzeitiger Zusammenführung von vier Altsystemen. Was haben wir in den letzten Wochen Stammdaten validiert, Prozesse simuliert und Tests durchgeführt. Und bald soll es so weit sein: Mein eigenständiger Arbeitgeber, die kleine Biscuit- und Glacé-Manufaktur, der ich über 19 Jahre lang treu und loyal ergeben war, wird per Anfang Juni in ein neues Konstrukt hineinfusioniert. Mit vielen neuen Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten, neuen Akteuren mit Weisungsallüren und eben dem neuen SAP mit mehreren Subsystemen, die es für alle noch kennen- und beherrschen zu lernen gilt. Adieu gute, alte, autonome Welt, wo alles klar und schlank funktinierte, und Hallo neue Welt mit vielen Änderungen, Unklarheiten und unbekannten Karrierewölfen.

Der Wochenstart begann aber entspannt, denn es war Pfingstmontag und somit ein arbeitsfreier Tag. Mario pingte mich an und pedalte zum HB. Wir holten uns beim Kaimug in der Ladenpassage je einen Becher mit gebratenem Reis bzw. getratenen Nudeln. Eine neue Erfahrung für mich, weil ich immer naserümpfend davon ausging, dass solche Thai-Kitchen-Menüs sehr scharf sein würden. Falsch gedacht. Die Nudeln waren preiswert und gut, wenn auch etwas lauwarm. Und da wir schon beim Bahnhof waren, gönnten wir uns im Bistro des Landesmuseums Kaffee und Kuchen und bestiegen anschliessend spontan das Limmatschiff zum Zürihorn. Auch das wieder eine neue Erfahrung, fuhr ich doch noch nie mit dem Limmatschiff. Aus Furcht, die Kabine könnte für Grossgewachsene zu niedrig sein und ich keinen bequemen Platz darin finden. Wieder falsch gedacht. Vom Seefeld aus schlenderten wir dann wieder zum Hauptbahnhof und Mario setzte sich auf seinen Drahtesel. Er schlug vor, dass ich ihn doch mit einem PubliBike-Velo begleiten möge, da er ein günstiges Abo auf sich trug. Okay, einen Versuch wär's wert. So entsperrte er mir ein eBike und wir querten in Windeseile den Platzspitzpark, Drahtschmidliweg und Lettenviadukt bis zum Escher-Wyss-Platz. Mit dem eBike machte es richtig Spass, war aber auch ungewohnt. Aber auch da eine neue Erfahrung, wie schnell man sich mit dem Velo durch die Stadt bewegen kann. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.

Zweimal jährlich ist Dentalhygiene angesagt und diesen Dienstag war es wieder so weit. Angela vom Swiss Dental Center sollte sich meine Beisserchen ansehen und sie vom wenigen Zahnstein befreien. Allerdings entdeckte sie auch ein Loch, dass es in rund zwei Wochen zu stopfen/flicken gilt. Das hatte ich jetzt nicht erwartet. Dinge, die die Welt nicht braucht.

In der Nacht von Freitag auf Samstag war geplant, die letzten Umsätze zu verbuchen, die Bestände mit den Aussenlagern abzugleichen und die Schnittstellen abzuhängen. Meine Aufgabe sollte um 01:00 Uhr nur eine viertel Stunde dauern. Das Glas zum virtuellen Anstossen mit den Akteuren der bisherigen Firmen zum Abschluss der guten alten Zeiten stand bereit. Und dann kamen die Probleme: Im Werk Birsfelden war ein Artikel mangels Kalkulationsdaten nicht durchbuchbar, der Abschluss somit nicht möglich. Es wurden immer mehr Sachverständige in den Kohl hinzugezogen, eine schnelle Lösung aber nicht absehbar. Dann waren da die nicht im Vorfeld bearbeiteten Differenzen im Bestandesabgleich mit dem Aussenlager in Neuendorf. Eigentlich nicht meine Zuständigkeiten, aber überall viel Unwissen und meine Erfahrung als gefragtes Gut. Als die Sonne um 5 Uhr aufging, glitt ich totmüde ins Bett...

Doch schon am Samstag-Vormittag um 8 der nächste Notfall in der Stammdatenmigration, sodass ich bald schlaftrunken wieder am Kabel hing. Am Mittag berühigte sich die Lage, sodass ich es wagte, am Nachmittag mit Richi und Edi am Bellevue einen Kaffee trinken zu gehen. Zusätzlich war es die Absicht, den Abend mit Steven, Richi und Hans in einer Pizzeria zu verbringen. Doch noch während der Kaffeerunde im Belcafé traf der nächste Notruf aus Neuendorf betreffend Ungereimtheiten bei den Stammdaten ein. So schnallte ich mir vor Ort den Kopfhörer an und versuchte die Themen mit der Kaffeetasse in der Hand und dann von daheim aus zu klären. Leider musste ich mich für den Pizzeria-Abend abmelden, schob mir dafür später halt lieblos eine Tiefkühlpizza in den Ofen.

Für Sonntag hatte ich Pikett-Dienst, falls unerwartet Fragen auftreten sollten, weshalb ich nicht nach Neuchâtel fahren konnte. Wenigstens hat sich das hierbleiben gelohnt, weil tatsächlich am Vormittag noch Hilferufe aus Buchs zu mir gelangten. Und ich war froh, am Mittag doch noch kurz in Ruhe mein Käffeli im Belcafé trinken zu können. So sehr es mich ehrte, dass meine Meinungen gefragt sind, so sehr fühlte ich mich auch ermüdet. Da kam die Anfrage, ob ich am Abend noch zu Hans und Steven auf einen Kaffee kommen würde, sehr gelegen.









Weiterhin regnerisch

Jupiii Pfingstmontag!

Montag: Kulinarisches Experiment




Die Nudeln sind ja richtig fein

Zum Käffele zum Landesmuseum

Die Rüeblitorte war noch fast gefroren




Das Limmatschiff steht bereit

Ungewohnter Blickwinkel

Es herrscht Maskenpflicht




Aber nicht ganz so immer

Auf geht's

Das macht richtig Spass




Dienstag: Ein wärmes Suppchen

Noch freudig unterwegs

Swiss Dental Center




Immer wieder faszinierender Ausblick

Bin noch etwas zu früh, aber gleich geht's los

Unsympathische Werkzeuge




Ja, sie sind noch alle da

Mittwoch: Rundfahrt mit Mario

Flexity trifft Flexity




Geht mir genauso

Donnerstag: Wolkenbruch

Das kalte Buffet ist eröffnet




Freitag: Vegi-Menü zum Zmittag

Doch kein Anstossen in der Nacht?

5 Uhr früh, ab ins Bett




Samstag: Guuuten Mooorgen

Kurzes Käffeli mit Richi und Edi

Und schon ruft die Arbeit wieder




Mein Znacht :-(

Sonntag: Endlich etwas Ruhe

Pause am Bellevue




Ein Mitbringsel zum Kaffee

Das Käffchen kommt

Auf Hans' sonnendurchfluteter Terrasse








Woche 22, 31. Mai bis 06. Juni 2021:

Nachdem am Wochenende durchgearbeitet wurde, ging's im gleichen Tempo weiter. Nun war es ja da, das neue SAP S/4, aber am Montag noch nicht gross einsetzbar, da die neue Gesellschaft formell erst ab Dienstag exisitierte und Buchungen bis dann noch nicht gestattet waren. Aber ab Dienstag ging dann die Post ab.

So verbrachte ich den Montag bewusst im Trauergewand in den Gemäuern "meiner" Manufaktur. Am letzten Tag ihrer rechtlichen Existenz, in der Hoffnung, dass es eine ehrerbietende Laudatio oder eine spontane Würdigung des ältesten Industriebetriebes eines der grössten Detailhändler der Schweiz geben würde. Leider wurde ich aber enttäuscht. Es wurde gearbeitet wie gewohnt, kaum jemand hat den bewegenden und geschichtsträchtigen Tag realisiert. Nur die von mir darauf angesprochenen Mitarbeitenden wurden sich für einen Moment des Endes einer Ära bewusst. Ein mir bleibender Satz lautet "Zukunft braucht Herkunft". Umso mehr befremdet es mich, wie die Mitarbeitenden - auch langjährige - ihre Ursprünge und Werte gleichgültig auszublenden scheinen und sich blindlings dem Neuen zuwenden, als hätte es die (sie prägende) Vergangenheit nicht gegeben. Ja, es wird die Fabrik weiterhin geben, doch der Wind und der Geist werden anders daherkommen. Und irgendwie scheint es niemanden zu kümmern...

Am Abend durfte ich noch Zaungast beim Verlad der Polybahn-Kabinen sein. Diese wurden auf Lastwagen verladen und zwecks Modernisation der Anlagen abtransportiert. Eigentlich nichts Spektakuläres, doch es war interessant zu sehen, wie sich der Pneukran in der engen Gasse installierte und dann den ersten Wagen vom Gleis hob und auf einen bereitgestellten Tieflader senkte. Ist ja nicht alltäglich und es war angenehm mild, also perfekt.

Am Dienstag war ich in Buchs am arbeiten. Dies weil die Informatiker in einem zentralen Raum zusammengezogen waren und die ersten Buchungen udn Prozesse von dort aus mitkoordinierten. So war ich zumindest an der Quelle, wenn es Fragen oder Probleme geben sollte. Und Fragen und Probleme gab es mehr als genug. Die Nähe zu den Sachverständigen ist in solchen Projekten - und erst recht zu Zeiten von Corona - enorm viel wert. Und weil wir so gut vorwärts kamen, kam abends die Anfrage, ob ich den Rest der Woche auch noch von Buchs aus arbeiten könnte. Klar, machen wir. Ist ja nicht für ewig. Es wurden zwar lange Tage, aber mit einer derart guten Truppe, guter Stimmung und speditiver Kooperation, dass die Zeit im Nu verflog und es eine zwischenmenschlich sowie sachlich prägende Zeit wurde.

Am Wochenende waren meine Kräfte nach elf aneinanderfolgenden Arbeitstagen definitiv am Ende. Am Samstag lag nur ein Kaffee und Einkauf mit Richi drin, am Sonntag ein Zmorge in der Stadt, eine Fotopause am Hardturm und am Nachmittag ein Käffeli bei Hans und Steven drin. Und sonst viel faulenzen.









Es wird warm, bleibt aber nass

Die Lockerungen gehen weiter

Interessante Gedanken




Montag: Trauriges OOTD

Zum Zmittag aber fröhlich

Geschnetzeltes mit Nudeln




Logo der damaligen Manufaktur

Sonnig in den Feierabend

Seltene Nähe der Kabinen




Gleich geht's hoch hinaus

I believe I can fly

Nicht nur ich machte Bilder




So mancher Passant war überrascht

Festzurren und fertig

Auge in Auge




Dienstag: Ab nach Buchs

Maskenpflicht

Ausser für mein Selfie




Zmittag unter Frauen

Feierabend

Mittwoch: Wieder in Buchs




OOTD

Bratwurst, Pommes Frites, Blumenkohl

Abends ab auf's Dach




Panorama nach Süden

Apéro-Gespräche in luftiger Höhe

Riesiges Fabrikationsareal




Donnerstag: Nochmal in Buchs

Kompetenzzentrum der SAP-Truppe

OOTD




Herrliche Lasagne zum Zmittag

Freitag: Begegnung mit Garfield

Mein zweiter Impftermin




Erholungspause im Belcafé

Und gleich weiter zum Einhorn nach Buchs

OOTD




Pastetli mit Reis und Erbsli

Wer hart arbeitet darf auch nett feiern

Apéro zum Wochenausklang




Samstag: Gluschtiger Start in den Tag

Einkäufe erledigt, ab nach Hause auf's Sofa

Sonntag: Guete Morge




Bäckerei Wüst am Stampfenbach

Land-Zmorge: Rührei und Speck

Panna Cotta zum Dessert




Zwischenhalt am Hardturm

Viel los am Sonntag

4-Augen-Prinzip




Ponyzug trifft Kurbeli

Stell-dich-ein

Weiterfahrt




Froschperspektive

Lukrativer Fund auf dem Heimweg

Käffeli bei Hans und Steven








Woche 23, 07. bis 13. Juni 2021:

Letzte Woche in Buchs, diese Woche in Meilen: Von Montag bis Donnerstag immer im Büro. Und am Freitag dann endlich die Gelegenheit einige Überstunden zu kompensieren und die Zeit für mich zu nutzen. Doch mein Rhythmus war dabei aus den Fugen geraten, und der geplante Tag in Freiheit wurde zum Bett-Tag. Mist!

Am Samstag waren die Kräfte wieder insoweit gesammelt, um bei Angela am Rennweg den Haarschneide-Termin wahrnehmen zu können. Es wäre ja auch irgendwie schade gewesen, hätte ich auch den schönen Samstag daheim unter der Decke verbracht. Doch ganz auf dem Damm fühlte ich mich trotzdem nicht wirklich. Nachdem mich Angela aus ihrer Obhut entlassen hatte, gesellten sich Richi und ich nach Oerlikon, wo infolge Umbauarbeiten im ursprünglich angedachten Abstimmungslokal nun ein Cobra-Tram in die Wendeschleife beim Hallenstadion platziert wurde, wo die Stimmberechtigten ihren Volkswillen in schriftlicher Form einwerfen konnten. Ein Cobra-Tram als Stimmlokal? Sowohl ungewöhnlich, als auch unspektakulär. Ich hatte mir mehr erwartet. Na ja. Die Gluscht auf Gutes liess uns im Zeughauskeller niederlassen - zu kühlenden Coupes an diesem warmen Tag.

Hurra, hurra, die Batterie war am Sonntag wieder besser geladen. Also ab zum Belcafé, so sich spontan Mario zu mir hinsetzte und später auch Richi vorbeikam um einmal mehr im Tram-Museum nach dem Rechten zu sehen. Heute zog der alte Knatter-Bus 324 seine Runden durch's Seefeld, doch auf eine Mitfahrt verzichteten wir. Die Pizza im Belcafé vermochte uns da mehr zu überzeugen. :-)









Es wird sogar heiss

Montag: Trüber Wochenstart

OOTD




Workshop am Vormittag

Verdienter Zmittag: Fleischbällchen

Abends zum Dentist. Aua, aua!




Dienstag: OOTD

Mittwoch: OOTD

Zmittag mit Corinne




Donnerstag: OOTD

Abends mit Richi und Steven zum Coop

Nicht das Gesündeste




Samstag: Auf zu Angela

Zeit für eine Pause

Meine Haarfee Angela




Freiluft-Stimmlokal

Stimmlokal

Mässig besuchte Gelegenheit




Das ist Genuss

Auch ich hab ein Söösseli

Sonntag: Kaffi mit Mario




Schnell ein Foto vom alten Bus

Später mit Richi im Tram-Museum

Posieren auf dem Laubfrosch




Bald einzig fahrfähiges Rollmaterial

Der Oldtimer wartet einsam auf Fahrgäste

Pizza mit Bus-Sicht








Woche 24, 14. bis 20. Juni 2021:

Mit Temperaturen über 30 Grad war dies die bislang heisseste Woche des Jahres. Und wie meine treue Leserschaft weiss, bin ich keine Freundin von Temperatiren von über 25 Graden. Doch es war wie es war. Drei Tage der Woche verbrachte ich in der Manufaktur, nicht zuletzt wei auch Corinne zugegen war und mir den Tag erhellte. Das Hochlicht war der Donnerstag, als ich an eine Vergleichsdegustation für ein neues Eistee-Glace durfte. Es war schon lange her, seit ich das letzte Mal Schürze und Haarnetz montieren musste. Das Tieflicht dann am Freitag, als für einige Zeit das Internet versagte die wlan-Verbindung gekappt war. Und das passiert ja immer genau dann, wenn man grad was Wichtiges am machen ist...

Am Samstag dann nach langer Zeit wieder ins Spiga. Ein Gefühl, wie wieder daheim angekommen zu sein. Freundliche Bedienung, guter Kaffee und mein geliebtes Aprikosen-Brioche! Und dank dem schönen Wetter war die obere Etage menschenleer, wie zu meinen guten alten Zeiten.

Für diesen Sonntag hatte ich schon länger eine Spar-Tageskarte in der Schublade. Richi und ich fuhren nach Neuchâtel und weiter zum örtlichen Tram-Museum in Areuse. So konnte ich endlich wieder meine Arroseuse wiedersehen und die neusten Lektüren einsehen. Und schön war auch, dass einen das Personal so freudig begrüsst, als gehöre man schon fast zur Familie. Während wir im Museum auf Entdeckungsreise waren, braute sich am Horizont ein Gewitter zusammen. Somit war nichts mit Crêpes essen und wir waren froh, dem starken Regen einigermassen gut und rechtzeitig entkommen zu sein. Auf der Zugfahrt zurück nach Zürich goss es dann vom Himmel als gäbe es kein Morgen mehr. Ein Unwetter wie im Bilderbuch.









Heiss, heiss, heiss!

Montag: OOTD

Büro-Zmorge




Dienstag: Daheim mit Kroko

Mittwoch: Tagesstart am Limmatplatz

Ein schöner Mittwoch




Unterwegs ins Büro

Zmittag mit Corinne

OOTD




Mittagsspaziergang

Weisheit der Woche

Donnerstag: OOTD




Unterwegs zur Produkteentwicklung

Da muss ich hin

A oder B? Welches soll's sein?




Freitag: Wiedermal im Houmoffizz

Und dann streikt noch das Internet

Samstag: Heute wäre Pride-Umzug




Gemütlicher Start im Spiga

OOTD

Einfach himmlisch!




Sonntag: Stärkung vor der Reise

Kurze Pause beim Hafen von Neuchâtel

Le nouveau Littorail arrive




Départ

Je vous présente: La Be 4/4 504

Interieur des Be 4/4 504




Keiner aber feiner Shop

Obacht: Kein Halt bei nassem Laub!

Grüeziii




Madame am referieren

Immernoch verschupft in der hintersten Reihe

Bonjour, ma belle Arroseuse




Prochain arrêt: Suchard

Zwei Ersatz-Drehgestelle für den Be 4/4 504

Links die Bremsscheibe, rechts das Getriebe




Schlieren, 1981

Es sieht nach Gewitter aus

Making of








Woche 25, 21. bis 27. Juni 2021:

Die Tage begannen wieder kürzer zu werden, es kühlte ab und blieb regnerisch, also begann aus meiner Sicht bereits der Herbst. Interessanterweise verdrehten alle den Kopf, denen ich den Herbstbeginn verkündete, als würden sie doch noch einen einen schönen, heissen und freudigen Sommer erwarten. Es wird sich ja noch zeigen, wer recht haben wird. :-)

Am Mittwoch hatte ich einen freien Tag, diesmal ohne Trübsal und Demotivation. Und da das Migros-Restaurant beim Opernhaus nur werktags offen hat, galt es die Gelegenheit zu nutzen dort den Tag mit Konfibrot und Tagblatt einzuläuten. Zu Mittag war mit Steven und Richi der Zeughauskeller dran, und zwar mit dem 1sten Schnitzel von 3en diese Woche. Eine Schnitzel-Woche also.

Unser SAP-Projekt neigte sich langsam dem Ende zu und zwei Jungs aus Birsfelden reservierten diesen Donnerstag in der Pizzeria Riviera in Aarau einen Tisch für uns Projektmitglieder, um noch einmal gemeinsam einen Abend zu verbringen, bevor wir alle definitiv wieder im Tagesgeschäft entschwinden und uns zwangsläufig aus den Augen verlieren. Eine sehr schöne Idee, und ich weiss, dass ich sicher den einen oder anderen intensiven Austausch sehr vermissen und bilateral aufrecht zu erhalten versuchen werde. Der Weg zum Aargauer Hauptort war anstrengend, denn schon kurz nach Auffahrt auf die Autobahn begann der erste Stau, dem noch einige weitere folgten. So zog sich der Weg auf das dreifache seiner üblichen Dauer in die Länge. Und in Aarau überrollte mich dann ein nie gesehener Wolkenbruch: Es goss aus Wannen (statt Kübeln) und der Wind machte den wenigen Fussgängern, die sich den Weg durch Regenpfützen bahnten, nach und nach die Schirme kaputt. So kam ich als zweitletzte am Tisch an, aber lieber später als nie. Später las ich in den Medien, dass an diesem Abend die Unterführung des Bahnhofs Aarau geflutet worden war. Zum Glück war ich mit dem Auto unterwegs. Der Preis dafür war eine Parkbusse, weil ich beim parkieren dem Regenschauer mehr Aufmerksamkeit schenkte als der Parkuhr.

Am Freitag holte mich die Melancholie dann doch wieder ein, doch am Samstag lockten mich die Lebensgeister dann wieder ans Tageslicht, nämlich zu einem Käffeli mit Richi und zur Metzgerei menes Vertrauens, um die Wochen-Schnitzel Nummer 2 und 3 zu kaufen. Nummer 2 verschwand am Samstag im Magen, Nummer 3 dann am Sonntag. Ein voller Bauch schafft gute Laune.









Die Regenzeit geht weiter

Montag: Zug verpasst, darum Kaffi-Zyt

OOTD




Fleischkäse mit Spätzli - passt!

Dienstag: Heimisches Experiment - und es schmeckte gut

Mittwoch: Golden glänzender Kran




Zmorge beim Opernhaus

Zmittag im Zeughauskeller

Den Znacht eingekauft / OOTD




Donnerstag: OOTD

Schweinswurst, Bratkartoffeln, Bohnen zum Zmittag

Weltuntergang auf dem Weg zum Treff




Ristorante Pizzeria Riviera

Scheint nicht ganz vertrauenswürdig zu sein

Fein und nett war es trotzdem




Gruppenfoto zum Abschied

Zum Dessert eine Parkbusse

Freitag: Erklärung für so manches




Samstag: Ende der Homeoffice-Pflicht

Käffeli mit Richi

Dann einkaufen beim Vertrauens-Metzg




Gluschtiges Resultat

En Guete!

Sonntag: Nochmals Schnitzel-Tag








Woche 26, 28. bis 30. Juni 2021:

Die letzte Woche des Halbjahrs hat begonnen. Und vom Sommer weit und breit keine Spur. Trotzdem gönnten Aleks und ich uns am Montag eine Art Sommer-Zmittag im Lycka. Sie mit einem kleinen Avocado-Brot und ich mit dem üblichen, fettigen, mastigen, ungesunden aber einfach vertrautem Hamburger. Abends kam dann einmal mehr ein Gewitter auf. Als Richi und ich nach einem Käffeli am Central auf's Tram warteten, wurde es dunkler und dunkler, grosse Tropfen fingen an herab zu prasseln, der Wind nahm Fahrt auf, die Leute suchten erfolglos Schutz unten den schmalen Dächern der Haltekanten und - als ich dann im rettenden 4er sass - liessen sich Hagelkörner in beängstigender Intensität aufs Dach des Tramwagens fallen. Welch Glück war der Spuk weitestgehend vorbei, als ich bei meiner Haltestelle auszusteigen hatte.

Erst am Mittwoch erschien mir der Himmel freundlich genug, um das Haus zu verlassen. Eine ausgedehnte Pause mit Käffeli und Brioche in Anna's il bistrò beim Hauptbahnhof. Nun sind es schon acht Jahre her, seit wir zusammen eine Weiterbildung besuchten und jedes von uns dann eigene Wege ging. Und immernoch ist der sympathische Kontakt da. Schön!









Irgendwie herbstlich

Montag: OOTD

Noch sieht es nach Sommer aus




En Guete

Nein, den Hamburger behalte ich

Es wird immer dunkler




Ungewohnte Farben

Ist so

Dienstag: Bedrohliche Kulisse




Mit Urs ist's immer amüsant

Mittwoch: Ab ins il bistrò

Warmes Brioche zum Kaffee




Inhaberin Anna

Genau meine Meinung

Eine einfache Suppe zum Zmittag








Was? Ist wirklich schon wieder das halbe Jahr vorbei? Echt jetzt? Nei aber au! Zu Beginn des Jahres dachte ich noch, dass dieses lang, anstrengend und verunsichernd werden könnte. Ersterer Aspekt ist aber nicht eingetreten. Die anderen beiden schon. Es war sehr intensiv, vorallem aus beruflicher Sicht: Unzählige Besprechungen, Systemtests, Vorbereitungen, das Umstellungswochenende, viele Nacharbeiten und Rückfragen, und nicht zuletzt viele Überstunden. Wie letztere mal abzubauen sind ist ein anderes Kapitel, ganz zu schweigen vom Berg an Ferientagen.

Und was mich überrascht hat: Erstaunlicherweise war vorallem das zweite Quartal mit wesentlich mehr Bewegung gespickt als erwartet. Nicht im Sinne der Fitness, sondern viel mehr bezüglich Mobilität, mit Reisen und Ausflügen. Dies auch dank Lockerungen in der Pandemieentwicklung, was Möglichkeiten schaffte, viel tolle Zeit mit Freunden verbringen zu dürfen. Gleichzeitig nahm zwar auch die punktuelle Melancholie zu, doch unter'm Strich gab es viel mehr sonnige als trübe Tage. Da bin ich meinem tragenden Umfeld einmal mehr sehr dankbar!

Und wie soll's weitergehen? Mit der absehbaren Beruhigung im Geschäft, mit dadurch wieder mehr persönlichen Freiräumen, und mit möglichst vielen wunderbaren Momenten, die kostbare Erinnerungen zu generieren vermögen. Neues entdecken, Versäumtes nachholen. Doch gleichzeitig werde auch ich älter, gesetzter, nachdenklicher, vielleicht auch bedächtiger. So manche Ideen habe ich begraben, so mancher Gedanke wird mehr abgewogen als früher, die Zeiten ändern sich nunmal. Darum wage ich auch keine Prognosen mehr. Es kommt was kommt, oder auch nicht...

Also starten wir mal
ins zweite Semester. Mit hoffentlich wiederum schönen Momenten mit liebgewonnenen Menschen. :-)












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Zum 2ten Semester: Bitte Knopf drücken

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